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Description
Repräsentation verhindert die Autonomie des Volkes - warum und wie wir uns demokratisieren müssen.
Wir leben in nicht in einer Demokratie, denn die als »repräsentative Demokratie« verstandenen Systeme können nicht in dem Sinne als demokratisch zählen, wie die antike athenische Demokratie - so die These von Philip Dingeldey, der in den heute vorherrschenden repräsenativen Demokratieansätzen eine Form der moderaten Oligarchie erkennt, die vor allem die verfassungsrechtlich beschränkte Herrschaft der Wenigen zementiert. Als normatives Gegenmodell zur »repräsentativen Demokratie« entwickelt er eine an Athen orientierte Demokratietheorie. Diese Demokratie klassischen Antlitzes basiert auf der direkten politischen Selbstgesetzgebung der Bürgerschaft und regt dazu an, neue Möglichkeiten der Demokratisierung zu entwickeln.
Philip Dingeldey (Dr. phil.), geb. 1990, ist Bundesgeschäftsführer der Bürgerrechtsorganisation Humanistische Union und hauptamtlicher Redakteur der »vorgänge. Zeitschrift für Bürgerrechte und Gesellschaftspolitik«. Er war Gastprofessor für kritische Gesellschaftstheorie an der Justus-Liebig-Universität Gießen und promovierte an der TU Darmstadt zur Demokratietheorie während den bürgerlichen Revolution.



