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Description
Sicherheit differenziert betrachten: wie Alltagsbegegnungen von Geflüchteten und Polizei ein Konzept verändern.
Wie deuten und praktizieren Geflüchtete und Polizist:innen Sicherheit in ihrem Alltag? Im Kontext der Versicherheitlichung von Flucht und Migration ist Sicherheit kein einheitliches, sondern ein vielschichtiges und perspektivenabhängiges Konzept. Durch die Einbeziehung der oft übersehenen Sichtweisen von Geflüchteten eröffnet Leonie Jantzer neue Zugänge zu einem Sicherheitsverständnis, das über die enge Logik der inneren Sicherheit hinausgeht und soziale Dimensionen berücksichtigt. Die Erkenntnisse verdeutlichen, dass Begegnungen zwischen Geflüchteten und Polizist:innen Vertrauen fördern, Wahrnehmungen verändern und Handlungsspielräume eröffnen - ein Beitrag zu einer differenzierten Sicherheitsdebatte.
Leonie Jantzer (Dr. rer. pol.) studierte Kultur- und Migrationswissenschaften in Lüneburg und Osnabrück und promovierte 2025 an der Fakultät Staatswissenschaften der Leuphana Universität Lüneburg. Am Institut für Demokratieforschung der Leuphana Universität war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin. Ihre Forschungsschwerpunkte sind (Kritische) Polizei- und Sicherheitsforschung sowie Rassismus-, Flucht- und Migrationsforschung.



