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Description
Eine Quelle, zwei Interpretationen: ein multiperspektivischer Zugang zum Umgang mit Quellen in der Gewaltgeschichte.
Die Interpretation von historischen Quellen ist in der Geschichtswissenschaft der wichtigste Weg zur Gewinnung von Erkenntnis. Am Beispiel der Gewaltgeschichte erläutern die Beiträger*innen den korrekten Umgang mit unterschiedlichem Quellenmaterial. Durch die ausführliche Darstellung von Best-Practice-Beispielen geben sie konkrete Hilfestellung bei der Quellenanalyse. Eine Quelle wird dabei von zwei Historiker*innen interpretiert - ein multiperspektivischer Ansatz, durch den Studierende der Geschichtswissenschaft lernen, sich selbstständig mit den Arbeitsweisen und unterschiedlichen Zugängen von Historiker*innen vertraut zu machen.
Kai Herzog ist Postdoc und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur für Wissensgeschichte moderner Gesellschaften der Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg. Dort lehrt und forscht er zur Kolonial- und Technikgeschichte Afrikas im 19. und 20. Jahrhundert. Seine Arbeit widmet sich dem Zusammenspiel von Alltagsgewalt, Nichtwissen, kolonialem Kapitalismus und imperialer Macht im Südlichen Afrika sowie Motorsport, automobiltechnischer Entwicklung, Automobilität und Dekolonisierung in Ostafrika.
Jonas Kreienbaum ist Lecturer für internationale Wirtschaftsgeschichte am University College Cork. In seinen Forschungen beschäftigt er sich mit deutscher und europäischer Kolonialgeschichte, Gewalt und Genozid, Wirtschaftskrisen und den postkolonialen Nord-Süd-Beziehungen.
Susann Lewerenz ist Historikerin und arbeitet zu den Themen Post/Kolonialismus, Migration und Rassismus in Deutschland mit Fokus auf der Zeit des Nationalsozialismus. Sie leitet seit 2022 die Abteilung »Bildung und Studienzentrum« der KZ-Gedenkstätte Neuengamme. Zuvor war sie dort für die Erwachsenenbildung zuständig und am Kooperationsprojekt »Verflechtungen. Koloniales und rassistisches Denken und Handeln im Nationalsozialismus« beteiligt, in dem verflechtungsgeschichtliche Bildungsmaterialien erarbeitet wurden.
Alexandra Oberländer ist Russlandhistoriker*in und assoziierte Mitarbeiterin am Osteuropa-Institut der Freien Universität Berlin sowie an der Forschungsstelle Osteuropa der Universität Bremen. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Russländische/Sowjetische Geschichte, Geschlechtergeschichte, Politische Ökonomie und Arbeit.
Veronika Springmann ist Historikerin und Sportwissenschaftlerin und leitet seit 2021 das Sportmuseum Berlin. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Geschichte des Nationalsozialismus, Geschichte der Gewalt, Körper- und Sexualitätsgeschichte und queere Geschichtsschreibung. Zuvor war sie Teil eines DFG-Forschungsprojektes an der Freien Universität Berlin und forschte zu rechtlicher Ordnung von Homosexualität in Deutschland.
Franziska Zaugg ist Dozentin für Zeitgeschichte an der Universität Freiburg und assoziierte Forscherin an der Universität Bern. Zuvor war sie Postdoktorandin am University College Dublin/Centre for War Studies sowie Nachwuchswissenschaftlerin im »Transnational Resistance Project« der University of Oxford. Ihre Forschungsinteressen umfassen Krieg-, Konflikt- und Gewaltgeschichte und daraus resultierende Fragen nach Arten von Gedenken und Versöhnung.



