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Description
Wie kommen Schülervertretungen zum Ausdruck? Demokratie, Kinderrechte und Mitbestimmung in der Schule erleben und gestalten.
Schülervertretungen gelten als zentrale Orte schulischer Demokratiebildung - doch zwischen rechtlich verbrieftem Beteiligungsanspruch und gelebter Mitbestimmung klaffen oft Lücken. Die Beiträger*innen untersuchen Schülervertretungsarbeit (SV-Arbeit) als kinderrechtlich fundierte, demokratiepädagogische Praxis und lassen dabei jugendliche Engagierte in der SV-Arbeit, ihre pädagogischen Begleitpersonen, Landesschülervertretungen, Lehrkräfte, Schulsozialarbeiter*innen und externe Partner*innen selbst zu Wort kommen. Dabei spannen sie den Bogen inhaltlich von der Frage, wie inklusiv Schülervertretungen sind und wie sie Kinderrechte und Klimaschutz an Schulen fördern können, bis zu rechtlichen Analysen und praxiserprobten Modellen.
Margit Stein (Univ.-Prof. Dr. phil. habil., Dipl.-Psych., Dipl.-Päd.), geb. 1975, ist Professorin für Allgemeine Pädagogik an der Universität Vechta. Ihre Tätigkeitsbereiche beinhalten die Forschung, Publikation und Lehre zu Kindheit und Jugend, Entwicklung von Werthaltungen und Engagement, Religiosität, Migration und Interkulturalität sowie Kinder- und Jugendrechte. Ein Schwerpunkt ihrer Lehr- und Forschungstätigkeit liegt im Bereich des Rechts auf Partizipation.
Benjamin Möbus (Dipl.-Jur.), geb. 1987, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter in dem Fach Erziehungswissenschaften der Universität Vechta im Arbeitsbereich Inklusive Bildung. In Forschung und Lehre widmet er sich der digitalen Medienbildung, der Demokratiebildung sowie der Prävention von Radikalisierung im Jugendalter. Ein Schwerpunkt seiner Lehr- und Forschungstätigkeit liegt im Bereich der Ideologiekritik in digitalen Spielen sowie den diesbezüglichen Instrumentalisierungsversuchen digitaler Spiele durch neurechte Gruppen.



