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Description
Die Wohnungsfrage als Zusammenspiel von Ausbeutung, Entfremdung und Erschöpfung: Perspektiven einer Feministischen Politischen Ökonomie des Wohnens.
In welchem Verhältnis stehen die ökonomische Inwertsetzung von Wohnraum und die Subjektivierungsweisen und Widerstandspraktiken von Mieter*innen? Tabea Latocha entwickelt dazu eine Feministische Politische Ökonomie des Wohnens. Durch die integrierte Betrachtung struktureller Transformationsprozesse und alltäglicher Erfahrungen der Bewohner*innen fasst sie die Wohnungsfrage als ein Zusammenspiel von Ausbeutung, Entfremdung und Erschöpfung. So ergeben sich neue Perspektiven auf die Folgen der neoliberalen Reorganisation des Lebensbereichs Wohnen für Mieter*innen und ihre Handlungsfähigkeit als Subjekte im Spannungsverhältnis zwischen kapitalistischer Akkumulation und sozialer Reproduktion.
Tabea Latocha (Dr. phil.), geb. 1993, ist Postdoktorandin am Institut für Europäische Urbanistik der Bauhaus-Universität Weimar. Die Stadt- und Wohnungsforscherin promovierte am Institut für Humangeographie der Goethe-Universität Frankfurt am Main zu feministischen Perspektiven auf die Wohnungsfrage. Ihre Forschungsschwerpunkte sind interdisziplinäre Wohnungsforschung, sozial-ökologische Transformation sowie angewandt-kritische Geographie.



