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Description
Das Hologramm philosophisch betrachtet: mimetische und medienästhetische Facetten sowie ein Ausflug in die signifikante Poplärkultur.
Es gibt keine echten und falschen Hologramme. Denn auch Phänomene, die einen vermeintlich »falschen« diaphanen Körper zur Anschauung bringen, wirken seit den 1970er-Jahren am Hologrammbegriff mit, so die Ausgangsthese des Bandes. Anhand eines medienphilosophischen Zugangs, der Mimesistheorie, Medienwissenschaft und Ästhetik mit Filmanalysen und Technikgeschichte verbindet, zeigt Franziska Winter einprägsam, welche Facetten und Kontexte den pluralistischen Begriff prägen. Das Hologramm wird im Zuge dessen - vom Tupac Hologramm T-Shirt bis zum rauschenden Störbild - als ein mimetisches Medium mit körperpolitischer Einlassung offenbar.
Franziska Winter ist Kultur- und Medienwissenschaftlerin mit einer Ausrichtung auf Medienästhetik, Film- und Medienphilosophie. Von 2015 bis 2024 hat sie an der Bauhaus-Universität Weimar gearbeitet und promoviert. Dort war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin in der DFG-Forschungsgruppe Medien und Mimesis sowie im Graduiertenkolleg Medienanthropologie angestellt. Zuvor studierte sie Kulturanthropologie und Philosophie in Hamburg und Stockholm. Den Master »Culture, Arts and Media« absolvierte sie an der Leuphana Universität Lüneburg. Seit 2024 leitet und kuratiert sie das Kommunale Kino mon ami in Weimar.



