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Description
Punktwolken, digital rekonstruierte Sumpfgewässer und virtuelle Ländergrenzen: neue Perspektiven auf Landschaften zwischen Technik, Politik und Kunst.
Spätestens im Zeitalter der Klimakatastrophe steht der klassische Landschaftsbegriff in der Krise. Die Beiträger*innen fragen daher nach dem Möglichkeitsraum virtueller Landschaften: Welche Resonanzen entstehen zwischen historischen Landschaftskonzepten, Techniken des sensorischen Screenings und künstlerischem Worldbuilding? Wie werden Landschaften politisch strukturiert, im Gaming generiert oder virtuell zum Wachsen gebracht? Dabei sind die Grenzen, die im Prozess der Virtualisierung als Bildrahmen, Materialität oder Betrachtungsposition überschritten werden, von besonderem Interesse: Zwischen Zugang und Entzug, Illusion und Immersion sowie Vereinzelung und Gemeinschaft leiten virtuelle Landschaften zu neuen Fluchtlinien kunst- und medienwissenschaftlicher Raumdiskurse an.
Anna Polze (Dr.) ist Medienwissenschaftlerin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am SFB »Virtuelle Lebenswelten« an der Ruhr-Universität Bochum. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Forensische Ästhetiken und Zeugenschaft, Digitales Bewegtbild, Grenzen und Migration.
Manuel van der Veen (Dr.) ist Kunstwissenschaftler und wissenschaftlicher Mitarbeiter am SFB »Virtuelle Lebenswelten« an der Ruhr-Universität Bochum. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen die Kunstgeschichte der Augmented Reality, raum- und technikphilosophische Untersuchungen digitaler Gegenwartskunst, Schnittstellen zwischen neuen Medien und Malerei wie auch die Theorie und Praxis dreidimensionaler Bildträger.



