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Description
Literatur als Mittel zur Stärkung der Demokratie: Analyse, Kritik und Therapie des modernen Subjekts bei María Zambrano und Javier Gomá.
Die spanischen Philosoph*innen María Zambrano und Javier Gomá kritisieren den zunehmenden Individualismus des modernen Subjekts sowie das Absterben des öffentlichen Raums. Sie plädieren für eine Rückbesinnung auf die Ursprünge der Demokratie in der partizipatorisch ausgerichteten griechischen Polis und entwickeln Vorschläge zur Einbindung der Literatur in die Erziehung des Menschen zur Gemeinschaft sowie zur aktiven Bürgerschaft. Justus Meier erläutert ihre Diagnosen sowie ihre Lösungsansätze und setzt sie zum sozialwissenschaftlichen Diskurs in Beziehung. Er identifiziert eine republikanische Ästhetik in ihren Werken und argumentiert, dass diese auf kultureller Ebene zur Stärkung des Subjekts und der Demokratie beitragen kann.
Justus Meier (Dr. phil.), geb. 1991, promovierte 2023 an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel in romanischer Philologie über María Zambrano und Javier Gomá. Er arbeitete in Peru, Spanien und Deutschland als Lehrer.



