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Description
Das doppelte Spiel der extremen Rechten: hybride Angebote zwischen politischer Erlösung und Flucht aus der Welt.
Rechtsextremismus ist durch eine Doppelbewegung gekennzeichnet: Einerseits will er hegemonial werden, die politische Macht erobern und die liberale Gesellschaftsordnung umgestalten. Andererseits gehören auch der Ausstieg aus der Gesellschaft und die Flucht in eskapistische Alternativwelten zum Kern extrem rechter Alltagspraktiken. Beide Tendenzen zeigen sich auch in rechten Narrativen und hybriden Strategien, die je nach gesellschaftlichem Klima und diskursiven Rahmenbedingungen justiert werden. Die Beiträger*innen analysieren diese Vielgestaltigkeit anhand aktueller Phänomene und zeigen, wie die extreme Rechte Widersprüche durch zielgruppenspezifische Ansprachen und komplementäre Angebote bearbeitet und überbrückt.
Dr. Felix Schilk ist Soziologe und Rechtsextremismusforscher an der Universität Tübingen.
Dr. Hans-Ulrich Probst ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Ev.-Theol. Fakultät der Universität Tübingen.
Valerie Müller-Huschke ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Kulturwissenschaftlichen Fakultät der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder) und promoviert zum literarischen und räumlichen Gedenken an rechte Gewalt der 1990er Jahre.
M.A. Anna Rosa Ostern ist Doktorandin im Promotionskolleg Dialektik der Teilhabe am Institut für Sozialforschung (Frankfurt am Main).
Kilian Hüfner, M.A., ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im DFG-Projekt »Politische Orientierungen von Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Spannungsfeld von Familie und Peers« am Zentrum für Schul- und Bildungsforschung der Universität Halle. Seine Forschungs- und Arbeitsschwerpunkte sind Jugend(-kulturen), soziale Ungleichheit, Fluchtmigration, Rassismus und Rechtsextremismus.



