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Description
Umbrüche und erstaunliche Kontinuitäten: Reaktionen von Lehrer*innen auf das Ende der DDR.
Wie verarbeiteten die Lehrer:innen in Ostdeutschland das Ende der DDR? Adrian Weiß analysiert die politischen, aber auch ganz alltägliche Umbrüche in ostdeutschen Schulen zwischen 1989 und 2005 und rekonstruiert, welche prägenden Erfahrungsmuster sich in diesem Prozess bei Lehrpersonen herausbildeten. Die bisher enge gesellschaftliche Integration löste sich Anfang der 1990er Jahre auf. Hierdurch verlor die Berufsgruppe nicht nur institutionelle Sicherheiten, sondern beklagte auch Ansehensverlust, sich ändernde pädagogische Beziehungen und eine wandelnde (bildungs-)politische Ordnung. In diesem Prozess entwickelten sie aber auch eigenständige Selbstkonzepte und Reaktionsmuster.
Adrian Weiß ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Ruhr-Universität Bochum. Er studierte Geschichte und Germanistik auf Lehramt in Leipzig und Manchester und promovierte in der Historischen Bildungsforschung an der Universität Kassel. Seine Forschungsschwerpunkte sind (post-)sozialistische und katholische Bildungsgeschichte sowie schulgeschichtliche Fragestellungen.
»This is a very valuable study regarding both the topic examined and its research method that could serve as a fine example for future qualitative research on religion and society.«



