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Description
Zur tatsächlichen Möglichkeit eines Weltuntergangs: Warum die politische Bildung ihre onto-epistemischen Grundlagen wesentlich überdenken muss.
Politische Bildung hat sich bisher an einem hoffnungsvollen Blick in die Zukunft orientiert. Kann sie das weiterhin tun? Zweifel sind erlaubt, denn zu Beginn des dritten Jahrtausends macht sich nicht nur der Verdacht breit, dass es diesmal wirklich um die Zukunft geht. Etwas schmerzlicher drängt sich auch der Eindruck auf, dass der in der politischen Bildung vermittelte Zukunftsoptimismus selbst zum Problem wird: So erweist sich die Kultur der Nachhaltigkeit als nicht nachhaltig, die enthemmte Reflexion als zerstörerisch, der Optimismus als grausam. Die Beiträger*innen zeigen, warum politische Bildung in der Postapokalypse die Möglichkeit eines Endes sehr viel ernster nehmen muss.
Werner Friedrichs (Dr. phil.) lehrt an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg als akademischer Direktor. Sein Forschungsinteresse gilt den Schreibweisen Radikaler Demokratiebildung im Zeichen der ausgehenden Spätmoderne.
Tonio Oeftering (Dr. phil.) arbeitet an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören politische Theorie sowie (außerschulische) politische und kulturelle Bildung.



