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Description
Ein Plädoyer zur Überwindung der Gräben: Religionswissenschaft und Interkulturelle Theologie im Dialog.
Religionswissenschaft und Interkulturelle Theologie zusammenzudenken, gilt als zumindest umstritten. Andreas Nehring verortet in seinen Aufsätzen, die aus zwei Jahrzehnten in diesem Band zusammengetragen sind, beide Disziplinen im Kontext der Kulturwissenschaften und setzt sich für einen produktiven Umgang ein. Dazu analysiert er Austauschprozesse, Verwandlungen sowie Rekontextualisierungen religiöser Vorstellungen und Praktiken aus der Perspektive der Cultural Studies und der postkolonialen Theorie. Es zeigt sich, dass beide Ansätze dabei voneinander profitieren und Interkulturelle Theologie, wenn sie ihren Blick auf Prozesse der Inkulturation und auf die kolonialen Kontaktzonen richtet, einen Beitrag zu einer globalen Religionsgeschichte leisten kann.
Andreas Nehring (Prof. Dr. em.), geb. 1957, lehrte Religionswissenschaft und Interkulturelle Theologie. Nach dem Studium der Theologie mit Schwerpunkt Religionswissenschaft und Religionsgeschichte in Neuendettelsau, Hamburg, Bangalore und Heidelberg, sowie einem Auslandsaufenthalt in Japan, legte er seine Promotion im Fach Missions- und Religionswissenschaften ab. Er war Dozent für Religionswissenschaft in Chennai (Madras), Indien, sowie Inhaber des Lehrstuhls für Religionswissenschaft und Interkulturelle Theologie an der Friedrich-Alexander Universität Erlangen. Seit 2022 ist er Direktor am Center for Advanced Studies Erlangen (CAS-E). Seine Arbeitsschwerpunkte umfassen Religionen in Indien, Interkulturelle Theologie, Achtsamkeit im Buddhismus, Orientalismus und Postkolonialismus, sowie Verschiebungen im Religionsdiskurs.
Stefanie Burkhardt ist Religions- und Literaturwissenschaftlerin. Nach Stationen in Münster, Erlangen und Berlin ist sie ab März 2026 Juniorprofessorin für Religionswissenschaft und Interkulturelle Theologie am Fachbereich Evangelische Theologie der Universität Hamburg. Ihre Forschung fokussiert sich auf die Schnittstellen zwischen Religion und Literatur, insbesondere auf Fragen der Wissensproduktion und Machtverhältnisse, sowie auf Verflechtungen in der Religionsgeschichte.
Claudia Jahnel (Dr.) ist Professorin für Interkulturelle Theologie und Religionswissenschaft an der Universität Hamburg. Zuvor war sie am heutigen Lehrstuhl für Religionswissenschaft und Interkulturelle Theologie an der Friedrich-Alexander-Universität in Erlangen, am Centrum für Partnerschaft, Entwicklung und Mission in Neuendettelsau sowie als Professorin für Interkulturelle Theologie und Körperlichkeit an der Ruhr-Universität in Bochum tätig. Zu ihren besonderen Forschungsschwerpunkten gehören religiöse Verflechtungsdynamiken, v.a. in afrikanischen Kontexten, Global Christianity mit Schwerpunkt Christentum in Afrika und Lateinamerika, inter-/transkulturelle Theologien, Religion und Ökologie, Religion und Körper, sowie religiöse Krankheitskonzepte. Quer durch diese Gebiete hindurch liegt ein besonderer Fokus auf epistemologische Grundsatzfragen.
Simon Wiesgickl ist Pfarrer der Bayerischen Landeskirche und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Interkulturelle Theologie und Religionswissenschaft der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Er hat umfangreich zu postkolonialen Theologien veröffentlicht und beschäftigt sich mit Ökologie und Religion.



