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Description
(Short description)
Heft 11/1 fragt, wie wir uns über Diversität und Identität in und von Kollektiven verständigen können, wenn wir alle »anders« sind.
(Text)
Die »Zeitschrift für Kultur- und Kollektivwissenschaft« ist ein Forum, das auf der Grundlage der Kulturwissenschaft eine Kollektivwissenschaft entwickeln möchte. Diese angestrebte neue Disziplin lenkt den Blick auf das Kollektiv als Kulturträger und dient damit zum einen der praktischen Kulturforschung und gewährt zum anderen neuartige Einblicke in das Wesen des Sozialen. Der weit gefasste Begriff des Kollektivs tritt an die Stelle der traditionellen Gruppen- und Gesellschaftskonzepte und macht bisher verborgene Schichten menschlicher Gemeinschaftlichkeit zugänglich.
Heft 11/1 widmet sich dem Verhältnis von Differenz- und Identitätsbehauptungen in Kollektivkonstruktionen. Aus welcher Perspektive lassen sich Diversitätsansprüche und Identitätsvorstellungen begründen, wenn sie von den jeweils »Anderen« akzeptiert werden sollen? Aufbauend auf dieser Frage legen die Beiträge die Basis von Verständigung in aktuellen gesellschaftlichen Auseinandersetzungen offen.
(Author portrait)
Georg Trautnitz ist Inhaber des Lehrstuhls für Betriebswirtschaftslehre, insbes. Unternehmensführung, Organisation und CSR an der Andrássy Unversität Budapest. Er forscht sowohl zu den sozialphilosophischen Begründungsfragen als auch zu den konkreten organisationalen Umsetzungsproblemen von Wirtschafts- und Unternehmensethik. Er war langjähriger Vorsitzender der wissenschaftlichen Kommission »Wissenschaftstheorie und Ethik in der Wirtschaftswissenschaft« im Verband der Hochschullehrer für Betriebswirtschaftslehre.



