Gesellschaft der Migration : Zur sozialtheoretischen Revision einer kontroversen Wissenspraxis (Sozialtheorie)

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Gesellschaft der Migration : Zur sozialtheoretischen Revision einer kontroversen Wissenspraxis (Sozialtheorie)

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  • 製本 Paperback:紙装版/ペーパーバック版
  • 商品コード 9783837671896

Description

Migration und Gesellschaft zusammengedacht: neue Perspektiven für die Sozialtheorie.

Migration gehört zu den prägenden Dynamiken moderner Gesellschaften, wird aber in Sozial- und Gesellschaftstheorien oft nicht als solche begriffen. Umgekehrt sind Perspektiven der Migrationsforschung durch staatliche Kategorien und politische Deutungen limitiert. Die Beiträger*innen nehmen diese doppelte Verengung zum Ausgangspunkt und zeigen, wie sich zentrale Begriffe der Sozialtheorie aus migrationsgesellschaftlichen Perspektiven neu denken lassen. Damit verbinden sie eine Kritik der Wissensproduktion zu Migration mit dem Versuch, deren Potenzial für eine Revision etablierter Gesellschaftsbilder fruchtbar zu machen. Die wechselseitige Durchdringung von Migration und Gesellschaft bildet so den Ausgangspunkt für neue Formen der Theoriebildung.

Helge Schwiertz ist Vertretungsprofessor für Allgemeine Soziologie an der Universität Hamburg und korrespondierendes Mitglied des Instituts für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) der Universität Osnabrück. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen Sozialtheorie und politische Theorie, Soziologiegeschichte, Citizenship, Solidarität, und radikale Demokratietheorie, politische Soziologie und soziale Bewegungen, Rassismus- und Migrationsforschung. Er leitet das internationale Forschungsprojekt »Enacting Citizenship and Solidarity in Europe From Below : Local Initiatives, Intersectional Strategies, and Transnational Networks« (ECSEuro) und ist Ko-Sprecher des DFG-Netzwerks »Poststrukturalistische Protest- und Bewegungsforschung« (POPMAP).

Serhat Karakayali ist Professor für Migration und Mobilität an der Fakultät Kulturwissenschaften der Leuphana Universität Lüneburg. Während seiner frühen Wissenschaftskarriere hat er das Forschungsprojekt »TRANSIT Migration« am Institut für Europäische Ethnologie mitentworfen und durchgeführt und war am Aufbau des Berliner Instituts für empirische Integrations- und Migrationsforschung (BIM) maßgeblich beteiligt. Neben Leitungstätigkeiten der Abteilung »Migration« am Deutschen Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM) sowie eines Regionalnetzwerks im BMBF-geförderten »Wissensnetzwerk Rassismusforschung« (WinRa) forscht er als Visiting Scholar am Graduate Center der City University of New York (CUNY). Seine Arbeiten beschäftigen sich mit Migrationsregimen, Rassismusforschung, Solidarität, Staatlichkeit und Affekt- und Assemblagetheorien.


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