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Description
(Text)
Natur- und Landschaftsdarstellungen sind aus der etruskischen Wandmalerei nicht wegzudenken. In einigen Bildprogrammen von Gräbern verdichten sich pflanzliche und landschaftliche Elemente zu einer Bildkomposition, die in ikonographischer wie inhaltlicher Hinsicht Mensch und Tier eine untergeordnete Rolle zuweist. Was bedeuten solche "Landschaftsdarstellungen", und wie sind einfach gestaltete pflanzliche Elemente in von Menschen dominierten Symposionszenen zu deuten? Bis anhin fehlte in der Forschung eine systematische Beschreibung, Klassifizierung und Interpretation solcher Aspekte. Bedenkt man, dass die unterirdischen Grabkammern von Tarquinia zu den hervorragendsten Komplexen antiker Malerei gehören, erhält die Frage nach der Bedeutung von Natur- und Landschaftsdarstellungen (von der orientalisierenden bis in hellenistische Zeit) nur schon deshalb eine prominente Stellung. Der Autor legt in seinem Buch dar, dass in der etruskischen Bildwelt - ikonographisch zwar an der (ost)griechischen orientiert - häufig die Suche nach einer idealen Umgebung für den Verstorbenen zum Ausdruck kommt. Das pflanzliche Element spielt dabei eine wichtige symbolische Rolle.
(Table of content)
Aus dem Inhalt: Funktion von pflanzlichen Elementen in der etruskischen und unteritalischen Wandmalerei - Ausblick auf die etruskische Vasenmalerei - Eine etruskische Bildsprache - Klassifizierung - Ikonographie - Herkunft - Bedeutung - Appendix römische Gartenmalerei - Riassunto italiano.
(Author portrait)
Der Autor: Ivo Zanoni wurde 1966 in Samedan (GR) geboren. Studium der Klassischen Archäologie, Etruskologie, Alten Geschichte und Ur- und Frühgeschichte an den Universitäten Basel und Rom (La Sapienza). 1991 Lizentiat. 94/95 Mitglied des Schweizer Instituts in Rom. 1995 Förderpreis der Regierung des Kantons Graubünden. 1996 Promotion.



