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Description
Wie wirkt sich das Organisations- und Arbeitskonzept ehrenamtlicher und zugangsoffener Onlinekooperation auf unser Wissen aus?
Die Wikipedia präsentiert das Wissen der Welt im digitalen Zeitalter. Damit stellt sie sich in eine Linie mit den Aufklärern des 18. Jahrhunderts - und quer zu den irrationalen Exzessen digitaler Filterblasen. Aber wie sehen die Produktionsbedingungen dieses Wissens in der Praxis aus und nach welchen Kriterien wird »wahres« von »falschem« Wissen unterschieden? Olaf Rahmstorf diagnostiziert aus einer wissenssoziologischen Perspektive einen verkürzenden Formalismus, der sich vor inhaltliche Argumentation schiebt. Hiervon ausgehend analysiert er den »Neutral point of view«, das formale und epistemologische Kernstück der Wikipedia, konfrontiert ihn mit den Erkenntnissen zeitgenössischer Rationalitätstheorien und entwickelt daraus schließlich eine diskurstheoretische Bestimmung der Wikipedia.
Olaf Rahmstorf (Dr. Phil.), geb. 1963, lehrt Wissenssoziologie an der Universität Bayreuth und forscht im Bereich Digitalisierung und Fake News.
Sara Ida Gaißmaier, geb. 1986, hat an der Universität Konstanz Literatur, Kunst & Medien studiert.
»Das Werk ist eine Fundgrube von wertvollen Gedanken, die sich dafür eignet, was Rahmstorf in der Einleitung in Aussicht gestellt hat: für das Weiterdenken.«
Ziko van Dijk H-Soz-Kult, 14.11.2024 20241114


