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Description
Tanzmusik in der DDR im Spannungsfeld zwischen internationalen Marktzwängen und kulturpolitischen Interessen von Partei und Staat: ein wertvoller Beitrag zur Popmusikforschung!
In der frühen DDR changierte Tanz- und Unterhaltungsmusik zwischen Schlager, Swing und Rock 'n' Roll. Gleichzeitig verfolgten Partei und Staat die kulturpolitische Strategie, internationalen Musiktrends eine sozialistische, nationale Alternative gegenüberzustellen. Simon Bretschneider analysiert sowohl die bürgerliche Prägung und permanente Westorientierung dieses Diskurses wie auch die Versuche der Musikkapellen und Fans, die staatlich gesetzten Zwänge zu boykottieren. Am Beispiel der Stadt Dresden zeigt er, was für den gesamten Osten Deutschlands in den 1950ern zutreffen dürfte: Gegen den internationalen Musikmarkt hatte auch diktatorische Politik keine Chance.
Simon Bretschneider, geb. 1977, ist Musikwissenschaftler und forscht zum Verhältnis von Populärer Musik und Politik.
»[Das Buch] ist zweifellos ein wichtiger beispielhafter Beitrag über die ostdeutsche Alltagskultur in der Ulbricht-Ära und ist auch für Laien interessant und lesenswert.«
Heiko Weckbrodt, Oiger, 05.02.2019 20190218


