Vom Kolonialismus zum »Schwarzen Frankreich« : Eine Geschichte Frankreichs und seiner ehemaligen Kolonie Französisch-Westafrika

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Vom Kolonialismus zum »Schwarzen Frankreich« : Eine Geschichte Frankreichs und seiner ehemaligen Kolonie Französisch-Westafrika

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  • 製本 Hardcover:ハードカバー版
  • 商品コード 9783835360075

Description

Das »Schwarze Frankreich« ist heute ein selbstbewusster Teil der französischen Gesellschaft, der über die Zukunft des Landes mitentscheidet.Die Zeit des französischen Kolonialismus prägt Frankreich und Westafrika bis heute: In Westafrika hat sie wirtschaftlich abhängige Klein- und Kleinststaaten mit autoritären Führern hervorgebracht. In diesen postkolonialen Verhältnissen scheint eine umfassende Freiheit - verstanden als individuelle Selbstbestimmung und Überwindung von Knappheit - auch viele Jahre später unmöglich. Vielen Westafrikaner:innen bleibt als Weg zur Freiheit nur die Migration. In Frankreich ist seither eine große Schwarze Minderheit entstanden. Bei den Wahlen im Jahr 2024 scheiterte der rechtsextreme Rassemblement National (RN) überraschend eindeutig - dazu beigetragen haben auch migrantische Bevölkerungsgruppen, die mehrheitlich Parteien der Mitte und der Linken gewählt haben. Rechtspopulisten, Rechtsextreme und Faschisten wollen indes die Zeit zurückdrehen und ein weißes Europa schaffen, in dem Schwarze Menschen nur geduldet sind. Im Kontext der wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Systemkrise und der Weigerung der alten politischen Klasse, neue Wege zu gehen, kommen sie einer möglichen Machtübernahme immer näher. Das »Schwarze Frankreich« wird in Bündnissen der liberalen Mitte und der Linken darüber mitentscheiden, ob die Lust auf Freiheit über die Furcht vor ihr siegt. Dr. phil. Armin Osmanovic, geb. 1969, studierte Geographie und Politikwissenschaft in Tübingen und Stellenbosch (Südafrika). Er war u. a. wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Afrika-Studien in Hamburg, lehrte an den Universitäten Leipzig, Hamburg, Münster und Potsdam Geographie und Entwicklungspolitik mit Schwerpunkt Afrika und ist seit 2009 Büroleiter der Rosa-Luxemburg-Stiftung (RLS) mit Stationen in Johannesburg (Südafrika), Tunis (Tunesien) und Dakar (Senegal). Odile Jolys, geb. 1972, studierte Geschichte und Geographie im integrierten deutsch-französischen Studiengang Aix-en-Provence und Tübingen sowie Geschichte und Politik an der Universität Strasbourg (DEA). Sie unterrichtete an Gymnasien in Frankreich und Deutschland und arbeitet seit 2003 als entwicklungspolitische Redakteurin und freie Journalistin zu Gesellschaft und Politik Afrikas.

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