Ungleiche Verhältnisse : Bildungsgeschichten als literarische Soziologie

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Ungleiche Verhältnisse : Bildungsgeschichten als literarische Soziologie

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  • 製本 Hardcover:ハードカバー版
  • 商品コード 9783835357006

Description

Eine Studie zur literarischen Geschichte eines hochaktuellen Themas: wie Bildung sozialen Aufstieg (un)möglich machtDerzeit haben Erzählungen Konjunktur, die Berichte von sozialem Aufstieg durch Bildung mit soziologischen Perspektiven auf das eigene Herkunftsmilieu verbinden. Öffentliche Aufmerksamkeit erregen jedoch auch solche Texte, die der Angst vor mangelnder sozialer Integration trotz erfolgreicher Bildung eine literarische Form geben. Diese Veröffentlichungen sind häufig von so genannten Klassenübergängern verfasst. Sie changieren zwischen Autobiographie, literarischem Text und Gesellschaftsanalyse oder verbinden diese verschiedenen Genres zu einem eigenen Textformat, das von Sozial- und Literaturwissenschaften unter dem Begriff der Autosoziobiographie diskutiert wird: Individuelle Bildungsgeschichten treten dabei als soziologische Gegenwartsdiagnosen in Erscheinung.Eva Blome erkundet Präfigurationen solcher Schreibweisen in literarischen Texten des 18. und 19. Jahrhunderts, wie zum Beispiel bei Karl Philipp Moritz und Adalbert Stifter, und setzt sie zu aktuellen Formen literarischer Soziologie in Beziehung. Jenseits des Bildungsromans wird so eine »andere« Literaturgeschichte konturiert: eine Literaturgeschichtsschreibung der sozialen (Nicht-)Mobilität. Eva Blome, geb. 1975, ist Literatur- und Kulturwissenschaftlerin. Aktuell vertritt sie eine Professur für Kulturtheorie an der Universität der Bundeswehr München. Von 2019 bis 2023 lehrte und forschte sie als Vertretungsprofessorin für Neuere deutsche Literatur an der Universität Hamburg. Zuvor war sie Juniorprofessorin für Gender Studies an der Universität Greifswald. 2023 erfolgte ebendort die Habilitation.Veröffentlichungen u.a.: Autosoziobiographie. Poetik und Politik (Mithg., 2022); Bildung, verweigert. Zum Verhältnis von Bildung, Institution und Romanform (Themenheft; Mithg., 2016); Reinheit und Vermischung. Literarisch-kulturelle Entwürfe von »Rasse« und Sexualität 1900-1930 (2011). »Die Studie ist eingängig geschrieben, ohne zu vereinfachen, sie ist lesbar im besten Sinne des Wortes, weil sie durch einen offenen Stil und Anschlussfähigkeit besticht. (...) Literaturwissenschaftlich bietet die Arbeit stofflich viel Neues, in der Kombination von historisch verfahrender Kultur- und Literaturwissenschaft ist sie beindruckend und von hoher Innovationskraft.« (Markus Steinmayr, Zeitschrift für Germanistik, Heft 1/2026, XXXVI. Jg.)

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