Kurzfassungen : Über das Komprimieren von Literatur (Kleine Schriften zur literarischen Ästhetik und Hermeneutik) (2. Aufl.)

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Kurzfassungen : Über das Komprimieren von Literatur (Kleine Schriften zur literarischen Ästhetik und Hermeneutik) (2. Aufl.)

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  • 製本 Paperback:紙装版/ペーパーバック版
  • 商品コード 9783835355255

Description

Welche Bedeutung haben komprimierte Fassungen für den Umgang mit Literatur? Carlos Spoerhase zeigt, dass unsere literarische Kultur nie ohne diese kontroverse Gattung auskamWem ein literarischer oder akademischer Text zu umfangreich ist, kann seit Kurzem auf Künstliche Intelligenz zurückgreifen und automatisiert eine Kurzfassung erstellen lassen. Die Komprimierung von Literatur ist aber nicht erst ein Phänomen der Gegenwart. Seit der Antike werden komprimierte Fassungen von umfangreicheren Werken hergestellt - und erfreuen sich häufig großer Beliebtheit, nicht zuletzt in Bildungsinstitutionen. In der Kulturgeschichte wurden immer wieder energische Einwände gegen Kurzfassungen vorgebracht: diese würden ein Werk unzulässig vereinfachen, seine Qualität empfindlich beeinträchtigen oder gar seine Aussage grundlegend verfälschen. Carlos Spoerhase erkundet die vielfältigen Eigenschaften des Genres »Kurzfassung« und skizziert anhand von Beispielen aus der deutschen Literaturgeschichte, warum wir diese Gattung brauchen. Carlos Spoerhase, geb. 1974, ist Literaturwissenschaftler. Nach einem Forschungsaufenthalt an der University of Pennsylvania im Bereich der »History of Material Texts« ist er 2016 auf eine Professur am Gutenberg-Institut für Weltliteratur und schriftorientierte Medien der Universität Mainz berufen worden. Er ist Professor für Neuere Deutsche Literaturwissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität München und gegenwärtig Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin.Veröffentlichungen u.a.: Geistesarbeit: Eine Praxeologie der Geisteswissenschaften (Mitautor; 2023); Das Format der Literatur: Praktiken materieller Textualität zwischen 1740 und 1830 (2018); Linie, Fläche, Raum. Die drei Dimensionen des Buches in der Diskussion der Gegenwart und der Moderne (2016); Heinrich von Kleist: Robert Guiskard, Herzog der Normänner, Studienausgabe (Hg., 2011); Autorschaft und Interpretation. Methodische Grundlagen einer philologischen Hermeneutik (2007). »Spoerhase erachtet Abstracts oder Konzentrate nicht als defizient im Verhältnis zum Ganztext, sondern als Kulturtechnik eigenen Ranges. (...) Dass ein Philologe mal so argumentiert, ist kurzum: überzeugend.« (Marc Reichwein, Die Welt, 12.08.2024) »Synopsen, Abstracts, Pitches sind ubiquitär. Verschrien sind sie nicht erst seit ChatGPT. Das hat eine Geschichte, die hier klug (und kurz) erzählt wird.« (Mladen Gladic, Welt am Sonntag, 13.10.2024)

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