Nahe Fremde : Paul Celan und die Deutschen (2. Aufl. 2020. 400 S. 222 mm)

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Nahe Fremde : Paul Celan und die Deutschen (2. Aufl. 2020. 400 S. 222 mm)

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  • 製本 Hardcover:ハードカバー版
  • 商品コード 9783835336063

Description


(Text)
Eine Studie zu Paul Celans Verhältnis zu Deutschland - im Jahr seines 100. Geburtstags und 50. Todestags.

Paul Celan, 1920 als deutschsprachiger Jude in Czernowitz geboren, wollte schon früh Dichter werden, doch die Ermordung seiner Eltern im Holocaust führte zu einem zwiespältigen Verhältnis zur deutschen Sprache. Trotzdem wird er zu einem der erfolgreichsten deutschsprachigen Lyriker der Nachkriegszeit. Von seinem Wohnort Paris reist er zu Lesungen oder auch privat immer wieder in die Bundesrepublik, aber dieses Deutschland, in dem der Nazismus noch lange virulent ist, bleibt ihm fremd und verstört ihn stets aufs Neue. Freundschaften mit deutschen Autoren (die meisten ehemalige Soldaten der Wehrmacht) scheitern. Die Plagiatsanschuldigung der sogenannten Goll-Affäre nimmt Celan als Rufmord wahr, der für ihn einem nachgeholten Mord gleichkommt. Sein Verhältnis zu Deutschland und seiner Muttersprache, die auch die Sprache der Mörder war, erweist sich als nicht heilbar.
Emmerich geht dem schwierigen Verhältnis Paul Celans zur "nahen Fremde Deutschland" auf der Grundlage seines dichterischen Werks und mit Hilfe der zahlreichen, veröffentlichten Briefwechsel des Autors nach.

"Der Widerspruch zwischen Muttersprache und Mördersprache, die zugleich seine Dichtersprache war, zwischen Deutschland als einem Ort der Angst und als einem Sehnsuchtsort, sollte sich nie auflösen."
Wolfgang Emmerich
(Review)
»Die große Stärke des Buchs liegt (...) gerade in der Differenziertheit, mit der Emmerich dieses Verhältnis schildert.« (Jörg Später, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 30.04.2020) »(Emmerichs) Buch ist vorläufig der beste Ersatz für die noch immer ausstehende maßgebliche Celan-Biografie« (Iris Radisch, Die ZEIT, 16.04.2020) »Jedem, der sich ein bisschen Überblick verschaffen will über Paul Celan und sein Werk, dem sei dieses Buch (...) dringend empfohlen.« (Michael Braun, Deutschlandfunk Büchermarkt, 20.04.2020) »Emmerich durchmisst die Passionsgeschichte der jüdisch-deutschen Begegnungsversuche Celans in zuverlässiger Materialkenntnis und luziden Textinterpretationen.« (Harro Zimmermann, Frankfurter Rundschau, 15.04.2020) »akademisch gründlich, dennoch gut lesbar« (Gregor Dotzauer, Der Tagesspiegel, 20.04.2020) »In seiner vorzüglichen Studie (...) stellt Emmerich entlang der Biografie Paul Celans dessen Verhältnis zu Deutschland äußerst fundiert und hervorragend lesbar dar.«(Carsten Hueck, Deutschlandfunk Kultur Lesart, 20.04.2020) »die bisher umfassendste Studie, die sehr verdienstvoll ist« (Helmut Böttiger, Deutschlandfunk Kultur Lesart, 20.04.2020) »auf beglückende Weise gelungen« (Alexander Solloch, NDR Kultur, 16.04.2020) »(Emmerichs) Buch ist literaturwissenschaftliche Analyse, soziokulturelle Studie und Biographie in einem« (Stephanie Metzger, Bayern 2 Diwan, 19.04.2020) »eine faszinierende Studie« (Michael Braun, SR2 Literatur im Gespräch, 04.03.2020) »(Emmerichs) faszinierende Studie über den Dichter und sein Verhältnis zu den Deutschen« (Stefan Dosch, Augsburger Allgemeine, 18.04.2020) »(eine) beeindruckende Studie« (Thorsten Jantschek, Philosophie Magazin, 03/2020) »eine Meisterleistung fundierter Vermittlungskunst« (Rüdiger Görner, Die Presse, 18.04.2020) »Emmerichs Studie blickt mit einer beeindruckenden Tiefe und Differenziertheit auf die vielfältige und schwierige Beziehung Celans zu Deutschland und den Deutschen.« (Peter Goßens, Germanistik, Band 61 Heft 3-4 (2020))

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