Wissen und Konsum : Eine Geschichte des Sammelbildalbums 1860-1952 (2019. 424 S. mit 258 überw. farb. Abb. 270 mm)

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Wissen und Konsum : Eine Geschichte des Sammelbildalbums 1860-1952 (2019. 424 S. mit 258 überw. farb. Abb. 270 mm)

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  • 製本 Paperback:紙装版/ペーパーバック版
  • 商品コード 9783835334281

Description


(Text)
Die Geschichte eines Massenmediums, das vor dem Fernsehzeitalter von zentraler Bedeutung war - für die Aneignung von Weltwissen und das Erlernen von Konsum.

Als Gratisbeigaben zu Markenprodukten wurden Sammelbilder seit den 1870er Jahren millionenfach ausgegeben, gesammelt, getauscht und in Alben eingeklebt. Sie prägten das Weltbild von Generationen. Judith Blume erzählt die Geschichte eines Massenmediums, das in seinem Einfluss auf die Wissens- und Konsumgeschichte der deutschen Gesellschaft kaum zu unterschätzen ist, anhand von vier exemplarischen Studien, die sich jeweils einer Firma widmen: von den Anfängen des enzyklopädischen Blicks auf die Welt in der bürgerlichen Konsumkultur zu den schichtenübergreifenden Zigarettenbildern der 1920er/30er Jahre; von der Herstellung einer Volksgemeinschaft in den nationalsozialistischen Alben bis zum Wiederaufleben des Mediums als "wertvolles Jugendbuch" in der frühen Bundesrepublik. Im Fokus stehen dabei nicht einzelne Bilder oderMotive, sondern das Album als ordnende und sinnstiftende (Bild-)Instanz. Das Besondere dieses medialen Formats zeigt die Autorin einführend mit Hilfe von Patentschriften auf. Im Blick auf die jeweiligen Distributions- und Rezeptionsformen, auf die Bildprogramme und -praktiken werden neben der kulturhistorischen auch die ökonomische und politische Dimension des populärkulturellen Mediums offensichtlich.
(Review)
»verbindet auf erfreuliche Weise Material-Fülle und Analyse, ist gut lesbar, klar strukturiert, im besten Sinne interdisziplinär, informativ und sehr anregend« (Thomas Reinecke, Marginalien, 2020/3) »Insgesamt ist dieses Buch eine große Bereicherung für gleich mehrere Arbeitsfelder« (Annalena Brandt, Kunst Chronik, Mai 2022)
(Author portrait)
Judith Blume, geb. 1983, studierte Geschichte, Kulturwissenschaft und Germanistik in Tübingen, Hamburg und Aix-en-Provence; Promotion in Frankfurt a. M. Nach der Promotion im Exzellenzcluster »Die Herausbildung normativer Ordnungen« an der Universität Frankfurt a. M. im Jahr 2017 war sie Referentin für Ausstellungen an der Zentralen Kustodie der Universität Göttingen. Seit 2018 ist sie Koordinatorin der Sammlungen an der Goethe-Universität (Universitätsbibliothek J. C. Senckenberg, Frankfurt a. M.). Ihre Dissertation wurde mit dem Preis des Stiftungsfonds Kopper ausgezeichnet.Veröffentlichungen u. a.:Ich sehe wunderbare Dinge. 100 Jahre Sammlungen der Goethe-Universität (Mithg., 2014).

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