Intime Beziehungen : Ästhetik und Theorien der Sexualität um 1968 (2016. 410 S. mit 21 z.T. farb. Abb. 222 mm)

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Intime Beziehungen : Ästhetik und Theorien der Sexualität um 1968 (2016. 410 S. mit 21 z.T. farb. Abb. 222 mm)

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  • 製本 Hardcover:ハードカバー版
  • 商品コード 9783835319479

Description


(Text)
Um '1968' unterhalten Sexualität und Kunst bzw. Literatur ein auffallend inniges gegenseitiges Verhältnis.Auf der einen Seite integrieren Sexualtheorien und Aufklärungsbücher regelmäßig Kunstprogramme und Literaturbezüge in ihre Entwürfe, weil sie den künstlerischen Medien entscheidenden Einfluss auf die menschlichen Lebens- und Denkformen zutrauen. Auf der anderen Seite sind umgekehrt in den kunst- und literaturtheoretischen Beiträgen jener Zeit vielfältige sexuelle Obsessionen auszumachen - auch jenseits der 'üblichen Verdächtigen'. So zeigt sich etwa in den ästhetischen Theorien von Adorno, Barthes, Leslie Fiedler, Susan Sontag oder Ludwig Marcuse eine markante Tendenz zur Erotisierung.Diesem Wechselverhältnis entsprechend, bedeutet es einen doppelten Gewinn, die beiden Felder in Beziehung zueinander zu betrachten: Zum einen leistet die Fokussierung der Kunst- und Literaturbezüge in den Theorien der Sexualität einen neuen Beitrag zur Sexualtheoriegeschichte. Zum anderen eröffnet der Nachweis von Erotisierungstendenzen in der ästhetischen Theorie und Wissenschaft erstmals einen solchen historisierend-kontextualisierenden Blick auf diese Sphäre. Christine Weder bezieht kanonische ebenso wie unbekanntere Schriften ein und berücksichtigt auch französische und englische bzw. amerikanische Texte. Sie plädiert dafür, dass neben der bisher immer wieder akzentuierten Politisierung der Ästhetik um '1968' der Fokus einer Sexualisierung mindestens so fruchtbar ist.
(Review)
»Der narrative Stil der Studie wie auch der Inhalt nimmt (...) auf eine spannende Zeitreise zu Tabus und Möglichkeiten der Sprache mit« (Walter Pobaschnig, literaturoutdoors.wordpress.com, 11_2016) »nicht selten fein ironisierend, ohne dass die Genauigkeit ihrer Analyse und Argumentation darunter leidet« (Rolf Löchel, literaturkritik.de, 11.01.2018) »Die fortgeschrittene Historisierung der Umbruchszeit 1968 wird in diesem erhellenden Buch sehr deutlich markiert« (Paul Mog, Germanistik, Band 57, Heft 3-4, 2016) »es gelingt Weder, eine nicht gängige, inspiriende (Wissenschafts-)Geschichte von 1968 zu erzählen« (Ulrike Baureithel, Sexuologie 2017) »Einen wichtigen Beitrag zur Analyse dieses Prozesses legt nun Christine Weder (...) vor.« (Hans-Edwin Friedrich, Arbitrium, 2019; 37(1)) »Von ihrer gut strukturierten Arbeit werden künftig sicherlich viele Interpreten zehren.« (Annika R.A. Frank, Freiburger literaturpsychologische Gespräche. Jahrbuch für Literatur und Psychoanalyse, Bd. 38, 2019)
(Author portrait)
Christine Weder, Prof. Dr., Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Genf, studierte in Zürich, Tübingen und Cambridge Germanistik, Philosophie und Religionswissenschaft; 2015 wurde sie an der Universität Basel habilitiert.Publikationen u.a.: Erschriebene Dinge: Fetisch, Amulett, Talisman um 1800 (2007); Luxus. Die Ambivalenz des Überflüssigen in der Moderne (hg. mit Maximilian Bergengruen, 2011).

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