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Description
(Short description)
Wie und wozu wird Musikgeschichte in der Schule vermittelt? Und welche Musikgeschichte kann und soll in Schule und schulmusikalischer Ausbildung vermittelt werden? Diese Fragen treffen an den Schnittstellen zwischen Musikpädagogik und Historischer Musikwissenschaft aufeinander. Der Tagungsband thematisiert die Bezüge zwischen Musikpädagogik und Historischer Musikwissenschaft vor dem Hintergrund einer sich immer weiter plural ausdifferenzierenden Musikkultur. Die Beiträge verfolgen dabei folgende Themenfelder: 1. Geschichtsbewusstsein, 2. Bildung, Kanon und Musikgeschichte, 3. Vermittlung von Musikgeschichte, 4. Anekdote & Heroenbiographik, 5. Konstruktivistisch-fiktionale Musikgeschichte und 6. Musikgeschichte als Kulturgeschichte.
(Text)
Wie und wozu wird Musikgeschichte in der Schule behandelt? Und welche Musikgeschichte kann und soll in Schule und schulmusikalischer Ausbildung vermittelt werden? Diese Fragen treffen an den Schnittstellen zwischen Musikpädagogik und Historischer Musikwissenschaft aufeinander. Das Ausloten dieses Wechselverhältnisses ist keineswegs neu, denn die Beziehung zwischen beiden Disziplinen prägt beide Fachgeschichten maßgeblich. Aktuell ist allerdings die Frage nach dem gegenwärtigen Wechselverhältnis zwischen Musikpädagogik und Historischer Musikwissenschaft auch vor dem Hintergrund einer plural ausdifferenzierten Musikkultur. Relevant erscheinen in diesem Zusammenhang, auch aus musikpädagogischer Perspektive, grundlegende Fragen der Musikhistoriographik, die Diskussion des Werkbegriffs und der Kompositionsgeschichte, der Umgang mit musikkultureller Vielfalt, Mediengeschichte, Musik als Klangereignis, Kanonisierungsprozesse und Musik als Erinnerungskultur, das Verhältnis von Biographieund Musikgeschichte sowie das Konzept des musikkulturellen Handelns und der transkulturellen Musikwissenschaft. Im vorliegenden Tagungsband diskutieren renommierte Vertreterinnen und Vertreter beider Fachbereiche diese Themenfelder aus interdisziplinärer Sicht.
(Author portrait)
Lars Oberhaus studierte Musik und Philosophie in Detmold und Paderborn. Nach Referendariat und Schuldienst war er als Juniorprofessor für Musik und ihre Didaktik an der Pädagogischen Hochschule in Weingarten tätig. Seit 2012 ist er Professor für Musikpädagogik am Institut für Musik der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg.Alexander J. Cvetko studierte Musik und Geschichte für das Lehramt an Gymnasien an der Universität Osnabrück und promovierte dort 2005 mit einer Dissertation über die musikpädagogischen Perspektiven Johann Gottfried Herders. Nach dem Referendariat in Stade folgte 2004 das Zweite Staatsexamen sowie die Tätigkeit als Studienrat an einem hessischen Gymnasium mit musikalischem Schwerpunkt. An der Universität Siegen war er Akademischer Rat und habilitierte sich mit historischen und empirischen Studien über das Geschichtenerzählen als Methode im Musikunterricht. Seit 2013 ist er Professor für Musikpädagogik an der Staatlichen Hochschule für Musik Trossingen und seit 2018 hat er eine Professur für Musikpädagogik an der Universität Bremen inne. Seine Forschungsschwerpunkte liegen derzeit besonders in der Historischen Musikpädagogik, im interdisziplinären Feld Geschichte im Musikunterricht sowie in der Interkulturellen Musikpädagogik.