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Description
(Short description)
Interesse an Schulfächern entwickelt sich dann positiv, wenn die Lernenden im Unterricht die Erfüllung grundlegender psychologischer Bedürfnisse erleben und den Lernstoff gleichzeitig als bedeutsam einschätzen. Das Buch stellt ein zirkuläres Modell der Interessenentwicklung auf Basis der Selbstbestimmungstheorie der Motivation und der Person-Objekt-Interaktionstheorie des Interesses vor.
(Text)
Interesse ist eine wichtige Voraussetzung für die selbstständige Auseinandersetzung mit Lerninhalten. Diese Studie prüft ein zirkuläres Modell der Interessenentwicklung. In zehnten Klassen wird längsschnittlich am Beispiel des Sozialkundeunterrichts untersucht, welche Faktoren dazu beitragen, dass Lernende stabiles Fachinteresse entwickeln. Es kann gezeigt werden, dass neben der Erfüllung der grundlegenden psychologischen Bedürfnisse nach Kompetenz, sozialer Eingebundenheit und Autonomie insbesondere das Erleben von Bedeutsamkeit des aktuellen Lernstoffs eine wichtige Rolle spielt. Von diesen vier Faktoren wird kurzfristig situationales Interesse und langfristig die Entwicklung von Fachinteresse unterstützt.
Im Schulkontext spielen neben individuellen Wahrnehmungen und Prozessen stets auch klassenspezifische Faktoren eine Rolle. Mehrebenenanalysen zeigen, dass die Interessenentwicklung in den Klassen unterschiedlich verläuft und auch auf Klassenebene Bedürfniserfüllung undBedeutsamkeit
wichtig sind. Somit können Lehrkräfte durch entsprechende Gestaltung des Unterrichts Einfluss nehmen.
(Author portrait)
Hanna Ferdinand, geboren 1982, studierte Psychologie an der Westfälischen-Wilhelms Universität Münster. Anschließend arbeitete sie im Arbeitsbereich für Realschulpädagogik und -didaktik an der Universität Passau. Nach Abschluss der Promotion wechselte sie 2012 zum Institut für Schulentwicklungsforschung (IFS) an der Technischen Universität Dortmund.



