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Description
Es ist wahrhaft ein Glücksfall, dass so viele Werke Bachs aus dessen ersten 20 Lebensjahren erhalten sind. Im Kontext mit den zur selben Zeit publizierten Theorieschriften und mit Einblicken in Biografien von Organisten und Komponisten im näheren Umfeld Bachs lassen sich weitere Lücken in Bachs Biografie schließen und weitere seiner Werke zeitlich einordnen.Die Anwendung einer historisch-theoretischen Methode erweist sich in der vorliegenden Arbeit in mehrerlei Hinsicht als ideales Analysemittel. Andreas Weil legt präzise Analysen vor, mit denen die von Bach-Kommentatoren geäußerten Zweifel über die Echtheit von Toccata und Fuge d-Moll BWV 565 widerlegt werden. Darüber hinaus werden jene auffälligen Merkmale, die die Echtheitsdebatte auslösten, als kontemporäre Eingriffe des Schreibers Johannes Ringk wahrscheinlich gemacht. Zudem gibt der Autor mittels der genannten Methode realistische Einblicke in Bachs Lehr- und Wanderjahre (1695-1702). Bachs Musikerlaufbahn wird um einen glaubwürdigen Ausbildungsverlauf zum Organisten ergänzt.Mit der historisch-theoretischen Methode lassen sich in Zukunft weitere Echtheitsprobleme im Werk des jungen Johann Sebastian Bach lösen und sowie auch genauere chronologische Einordnungen vornehmen, als dies bei problematischen Werken bisher geschehen ist. Dr. Andreas Weil, geb. 1968 in Horb am Neckar, Studium der Kirchenmusik von 1989-1995 in Rottenburg und Stuttgart. Von 1997 bis 2000 private Improvisationsstudien in Amsterdam. Seit 1995 Dekanatskantor in Ulm. Im Juni 2019 Promotion zum Dr. phil. bei Prof. Dr. Thomas Seedorf, Karlsruhe. Veröffentlichungen in verschiedenen Fachzeitschriften über J. S. Bach, H. Kaminski, P. Planyavsky etc. Vorträge an den Musikhochschulen Wien, Lübeck etc.



