Sozialgymnastik : Krperarbeit Als Soziale Arbeit (Frauen - Gesellschaft - Kritik)

Sozialgymnastik : Krperarbeit Als Soziale Arbeit (Frauen - Gesellschaft - Kritik)

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  • 製本 Paperback:紙装版/ペーパーバック版
  • 言語 GER
  • 商品コード 9783825507466
  • DDC分類 301

Description


(Short description)
Eingebettet in die Reformströmungen des frühen 20. Jahrhunderts entstand eine eigenwillige Gymnastikform: Die Sozialgymnastik. Diese entwickelte sich in den 1920er Jahren nicht nur zu einem Instrument von Fürsorge, Körperpflege und Gesundheitserziehung, sondern wurde zugleich zur Grundlage eines anerkannten Ausbildungsberufes für junge Frauen. Die Wirkungen dieser speziellen Gymnastikform reichen bis in unsere Gegenwart.
(Text)
Sozialgymnastik stand im frühen 20. Jahrhunderts für eine besondere Form der Körperarbeit. Inspiriert von den Ideen der Jugend-, Lebensreform- und Emanzipationsbewegungen des frühen 20. Jahrhunderts entwickelten Marie Buchhold und Eliabeth Vogler eine spezifische Gymnastik, die sich zwar im Schatten der weiblichen Gymnastikbewegung verorten, jedoch durch ihre eigenwilligen Zielsetzungen ebenso in das weite Feld von Gesundheitserziehung und sozialpädagogischer Arbeit ansiedeln ließ. Die Sozialgymnastik hatte zum Ziel, auf das körperliche und geistige Wachstum des Menschen gestaltend und stärkend einzuwirken. Auf der Grundlage eines holistischen Menschenbildes wurden körperliche und geistige Bildung und Erziehung gleichsam als Instrumente von Fürsorge, Körperpflege und Gesundheitsprophylaxe verstanden.
Seit den 1920er Jahren wurde diese besondere Gymnastikform in der Ausbildungsstätte Schwarzerden in der Rhön als anerkanntes Berufsbild für junge Frauen mit der Bezeichnung Sozialgymnastin nicht nur gelehrt und weiterentwickelt, sondern darüber hinaus vor Ort in der konkreten Arbeit mit bedürftigen und benachteiligten Kindern in die Praxis umgesetzt.
Die Wirkungen dieser vor über achtzig Jahren entwickelten Gedanken und Arbeitsweisen lassen sich auch in unserer heutigen Gegenwart (wieder-)entdecken.
Das Buch soll Interessierte an historischen, (sozial-)pädagogischen, soziokulturellen und gesundheits- und körperorientierten Themen gleichermaßen ansprechen.
(Author portrait)
Henrietta M. Schmitz ist Dr.phil., Dipl. Sozialpädagogin (FH) und Diplompädagogin (Universität) und absolvierte Weiterbildungen in Sportförderunterricht und Sport mit Behinderten sowie in Beziehungstherapie. Sie weist eine langjährige Berufstätigkeit in sozialpädagogischen Einrichtungen und als Dozentin an Fachschulen und Hochschulen auf.

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