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Description
(Text)
In der digitalisierten Gesellschaft spielt das geschriebene Wort wieder eine zentrale Rolle in der Alltagskommunikation. Das Auftreten alternativer Schreibweisen (Neografien) in der computervermittelten Kommunikation ist daher keineswegs überraschend. Dieser Band untersucht Neografien, die von spanischen Nutzern im Chat verwendet werden. Dabei treten interessante Parallelen zu Strategien zutage, die teils bereits in der Schriftsprachgeschichte, teils in anderen Schriftsystemen zur Anwendung kamen bzw. noch kommen. Es zeigt sich außerdem, dass die Neografien von einer Vielzahl der Nutzer auf die gleiche oder zumindest ähnliche Weise verwendet werden, wodurch sie eine gruppenidentitätsstiftende Funktion erhalten.Der Band bietet Studierenden, Forschenden und Lehrenden der hispanistischen Linguistik einen umfassenden Überblick über die von spanischen Chattern verwendeten Neografien und ist auch für angehende Spanischlehrende von Interesse, da die untersuchten Alternativschreibungen ebenfalls im Fremdsprachenunterricht thematisiert werden sollten.
(Table of content)
1. Einleitung 1.1. Definition des Chats1.2. Schriftlichkeit und Mündlichkeit1.3. Grafieveränderungen bzw. Neografie1.4. Hypothesenbildung und Forschungsinteresse 1.5. Die Kategorie des "unbewussten Sprachwissens" 2. Korpus- und Methodenbeschreibung 2.1. Der Internet Relay Chat (IRC) und die Plattform www.irc-hispa-no.es2.2. Korpuszusammensetzung 2.3. Datenerhebung und -aufbereitung 2.4. Analyseverfahren2.5. (Forschungs-)Ethische Überlegungen3. Korpusanalyse3.1. Diakritika 3.2. Phonetisch bedingte Neografien3.3. Graphematische Additionsverfahren3.4. Graphematische Subtraktionsverfahren3.5. Logogramme und Syllabogramme3.7. Konsonantenschreibungen3.8. Graphematische Neografien3.9. Zusammenfassung der Korpusanalyseergebnisse4. Die Relation von Orthografie und Neografie5. Zusammenfassung und Ausblick6. Quellenverzeichnis Anhang
(Author portrait)
Dr. Daniel Kallweit ist akademischer Rat für spanische Sprachwissenschaft am Romanischen Seminar der Ruhr-Universität Bochum.



