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Description
Der überarbeitete Entwurf der Petersschule war eines der kühnsten Konzepte des neuen Schulhausbaus der 1920er Jahre; er galt als Beispiel der Architektur der Moderne. Die ungewöhnliche Form des Schulhauses, ein Skelett-System aus Stahl und Beton, und seine innere Organisation stellt mit architektonischen Mitteln die anbrechende neue Zeit dar. Die Architekten, beeinflusst auch vom sowjetischen Konstruktivismus, suchten eine gestalterische Lösung, die dem Erziehungsideal einer allseitig gebildeten Jugend, die in einer gesunden Umwelt aufwächst, dienen sollte. Der Entwurf, der wesentlich zur Reform des europäischen Schuhausbaus beitrug, reiht sich ein in Projekte der deutschen Architekten Ernst May, Max Taut, Franz Schuster, Otto Häsler sowie des niederländischen Architekten Johannes Duiker. Publiziert in der Zeitschrift bauhaus, Nr. 2, in Dessau, wurde er in der internationalen Fachwelt bekannt - und mit ihm die beiden Basler Architekten Hannes Meyer und Hans Wittwer. Nach einer Ausbildung zum Hochbauzeichner studierte Ernst Spycher Architektur an der Kunstakademie Düsseldorf. Seit 1989 arbeitet er als selbstständiger Architekt und Autor in Basel. 2000/01 hatte er eine Gastprofessur am Lehrstuhl für Entwerfen und Gebäudelehre an der Bauhaus-Universität Weimar inne, wo er 2017 promoviert wurde.



