- ホーム
- > 洋書
- > ドイツ書
- > Humanities, Arts & Music
- > Philosophy
- > Renaissance, Enlightenment
Description
In seinem Buch Nachfolge Christi - Nachahmung der Natur verfolgt Maximilian Bergengruen drei Ziele: Er analysiert die Verklammerung von Naturwissenschaft und Theologie bei Paracelsus und ordnet sie historisch ein, zweitens rekonstruiert er die Adaptation dieser Theorien im Paracelsismus, also dem auf Paracelsus aufbauenden Diskurs des 16. und frühen 17. Jahrhunderts, und drittens zeichnet er die literarische und poetologische Anverwandlung dieser Theorien in der deutschsprachigen Literatur des Barock (Scheffler, Zesen, Grimmelshausen) nach. Im Mittelpunkt stehen dabei zwei zentrale Denkfiguren der Magie: Beschleunigung und souveräne Teilhabe, die für die Literatur des Barock von höchstem Interesse sind. Maximilian Bergengruen, Jahrgang 1971, ist Privatdozent für neuere deutsche und allgemeine Literatur an der Universität Basel. Im Zentrum seiner Arbeiten steht nicht zuletzt die Frage nach dem Zusammenhang von Literatur und Wissen - in der Frühen Neuzeit wie in späteren Jahrhunderten: In einer Arbeit über Jean Paul (Schöne Seelen, groteske Körper. Jean Pauls ästhetische Dynamisierung der Anthropologie, Hamburg 2003) zeigt er diesen Zusammenhang anhand philosophischer und medizinischer Texte für das späte 18. und frühe 19. Jahrhundert auf.



