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Description
Mir der Renaissance linker Politik geht auch eine neue Form ihrer Sprache einher. Nach dem Desaster des weltweiten Marxismus im Jahre 1989 schuf sich die Linke mit Identitätspolitik erfolgreich neu, ohne auf größere Widerstände zu treffen. Vermeintliche Ungerechtigkeiten werden auf den aktuellsten Stand gebracht, entsprechende Begrifflichkeiten dazu erfunden und rasch etabliert. Somit bekommen alte linke Gemeinplätze einen frischen sprachlichen Anstrich. Während es selbstredend schon längst Bücher über "rechten" Wortschatz gibt, existierte bisher keine Analyse der linken Sprache. Der Sprachwissenschaftler und Journalist Matthias Heine schließt mit vorliegendem Buch diese Lücke. Er erklärt, was die Linke sagt - und was sie wirklich meint. Linkes Framing allerorten. Mit "globaler Süden", "Transkinder", "Postkolonialismus", "marginalisiert" oder "Struktur" werden neue Opfergruppen geschaffen. MIt dem Adjektiv "kritisch" wandelt man Universitäten in Ideologiefabriken um. Und "toxisch" oder Mit der Renaissance linker Politik geht auch eine neue Form ihrer Sprache einher. Nach dem Desaster des weltweiten Marxismus im Jahre 1989 schuf sich die Linke mit Identitätspolitik erfolgreich neu, ohne auf größere Widerstände zu treffen. Vermeintliche Ungerechtigkeiten werden auf den aktuellsten Stand gebracht, entsprechende Begrifflichkeiten dazu erfunden und rasch etabliert. Somit bekommen alte linke Gemeinplätze einen frischen sprachlichen Anstrich. Während es selbstredend schon längst Bücher über "rechten" Wortschatz gibt, existierte bisher keine Analyse der linken Sprache. Der Sprachwissenschaftler und Journalist Matthias Heine schließt mit vorliegendem Buch diese Lücke. Er erklärt, was die Linke sagt - und was sie wirklich meint. Linkes Framing allerorten. Mit "globaler Süden", "Transkinder", "Postkolonialismus", "marginalisiert" oder "Struktur" werden neue Opfergruppen geschaffen. MIt dem Adjektiv "kritisch" wandelt man Universitäten in Ideologiefabriken um. Und "toxisch" oder "Islamophobie" sollen politische Gegner als psychisch krank beschreiben. "Umstritten" sind dabei natürlich immer die anderen. Matthias Heine, 1961 in Kassel geboren, hat in Braunschweig Geschichte, Literaturwissenschaft und Linguistik studiert und an der Neubearbeitung von Hermann Pauls grundlegendem "Deutschen Wörterbuch" unter der Leitung von Helmut Henne mitgewirkt. Heute arbeitet er als Journalist in Berlin. Er ist Kulturredakteur der "Welt". Dort schrieb er jahrelang die Kolumne "Ein Mann, ein Wort". Bisher hat Heine elf Bücher zur Geschichte von Wörtern, Sprache und Schrift veröffentlicht, zuletzt "Krass. 500 Jahre deutsche Jugendsprache", "Kaputte Wörter" und "Kluge Wörter". Sein Buch "Verbrannte Wörter" über den Wortschatz des Nationalsozialismus gilt als Standardwerk.



