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Description
In den letzten Jahren sorgt der Begriff PDA für zunehmende Aufmerksamkeit: Kinder und Jugendliche mit besonders stark ausgeprägtem Vermeidungs- und Abwehrverhalten werden unter diesem Leitbegriff immer häufiger einem neuen Autismus-Subtyp zugeordnet. Doch was steckt wirklich hinter PDA? Und handelt es sich tatsächlich um ein eigenständiges Profil innerhalb des Autismus-Spektrums - oder eher um einen Selbstschutzreflex, der sich unter ungünstigen Umständen ausprägt und verfestigt? Dieses Buch geht den Fragen nach, - was PDA ausmacht, - wo die Abgrenzung zu anderen Phänomenen erforderlich ist - und welche Unterstützung Betroffene und ihr Umfeld wirklich brauchen. Im Zentrum steht eine differenzierte Betrachtung von Abwehr- und Vermeidungsverhalten jenseits vorschneller Etikettierung. Denn eine unreflektierte Anwendung des PDA-Begriffs birgt die Gefahr, Verhaltensweisen zu pathologisieren und betroffene (autistische) Menschen unnötig zu stigmatisieren. Mit praktischen Handlungsempfehlungen für den pädagogischen Alltag und entlastenden Ansätzen für Familien, Kitas, Schulen und Einrichtungen der Behinderten- bzw. Eingliederungshilfe. In den letzten Jahren sorgt der Begriff PDA für zunehmende Aufmerksamkeit: Kinder und Jugendliche mit besonders stark ausgeprägtem Vermeidungs- und Abwehrverhalten werden unter diesem Leitbegriff immer häufiger einem neuen Autismus-Subtyp zugeordnet. Doch was steckt wirklich hinter PDA? Und handelt es sich tatsächlich um ein eigenständiges Profil innerhalb des Autismus-Spektrums - oder eher um einen Selbstschutzreflex, der sich unter ungünstigen Umständen ausprägt und verfestigt? Dieses Buch geht den Fragen nach, - was PDA ausmacht, - wo die Abgrenzung zu anderen Phänomenen erforderlich ist - und welche Unterstützung Betroffene und ihr Umfeld wirklich brauchen. Im Zentrum steht eine differenzierte Betrachtung von Abwehr- und Vermeidungsverhalten jenseits vorschneller Etikettierung. Denn eine unreflektierte Anwendung des PDA-Begriffs birgt die Gefahr, Verhaltensweisen zu pathologisieren und betroffene (autistische) Menschen unnötig zu stigmatisieren. Mit praktischen Handlungsempfehlungen für den pädagogischen Alltag und entlastenden Ansätzen für Familien, Kitas, Schulen und Einrichtungen der Behinderten- bzw. Eingliederungshilfe. Simone Hatami, Staatl. anerkannte Sozialpädagogin/Sozialarbeiterin; systemische Beraterin und Heilpraktikerin; Gründerin und Leiterin des Zentrums für Autismus und Inklusion (ZAK Germany).Prof. em. Dr. Georg Theunissen, Dipl-Päd., Heil- u. Sonderpädagoge; Ordinarius für Geistigbehindertenpädagogik und Pädagogik bei Autismus an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg; Gründer des 1. Lehrstuhls für Pädagogik bei Autismus im deutschsprachigen Raum "Was für ein spannendes Buch! Es kommt nicht aus der 'PDA-Bubble', sondern ist das erste Buch, dass sich wissenschaftlich mit dem Thema beschäftigt. Dafür steht der Name Theunissen. (...) [Es] bleibt die Erkenntnis, dass die Merkmale keine tiefreifende Entwicklungsstörung ergeben (S.30) - und damit auch keine Aufnahme in den ICD erfolgen kann. PDA sei nicht wesensbedingt wie Autismus, die Merkmale bei PDA nicht äquivalent mit den autistischen. PDA gibt es demnach auch ohne Autismus, daher eher eine Komorbidität, kein 'Subtyp Autismus'. (...) Das Buch ist lösungsorientiert ausgerichtet. (...) Eine fast schon zwingende Leseempfehlung für alle, die die Buchstaben PDA in den Mund nehmen." Michael Schmitz, aus: www.autismus-buecher.de/ "In der aktuellen Diskussion um PDA legt dieses Werk erstmals eine fundierte und differenzierte Stellungnahme vor. Es verbindet alltagsnahe, handlungsorientierte Perspektiven mit einer wissenschaftlich und pädagogisch sorgfältig recherchierten Einordnung. Damit leistet es einen entscheidenden und längst überfälligen Beitrag zur fachlichen Auseinandersetzung mit PDA im Kontext von Autismus." Leni Schütz, Januar 2026, Diplom-Sozialpädagogin und Erzieherin "Neben theoretischen Grundlagen liefert das Buch praxisnahe Handlungsempfehlungen für Familien sowie Fachkräfte in Pädagogik und Behindertenhilfe, um Betroffene wirksam, ohne Stigmatisierung wirksam (sic!) zu unterstützen." Elisabeth Caruana, aus: neue caritas Februar 2026



