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Description
Kindheit als gesellschaftliche und kulturelle Praxis zu verstehen, die diskursiv verhandelt, praktisch hergestellt und körperlich-affektiv habitualisiert wird, bildet den Kern aktueller Kindheitsforschung. Dass sich diese erziehungswissenschaftliche Perspektive als wirkungsstarkes Forschungsfeld etabliert hat, ist wesentlich das Verdienst von Helga Kelle. Seit den späten 1990er Jahren hat sie grundlegende empirische, theoretische und methodologische Beiträge zur Entwicklung und Sozialisation von Kindern sowie zur (trans-)organisationalen und praktisch-diskursiven Formierung insbesondere früher Kindheit vorgelegt. Ihre Arbeiten wirken weit über die Kindheitsforschung hinaus, da sie konsequent in Dialog mit Geschlechter-, Schul- und Organisationsforschung, Körper- und Entwicklungsforschung, pädagogischer Anthropologie sowie erziehungswissenschaftlichen Methodologien treten. Der Band würdigt diese nachhaltigen Beiträge und macht zugleich den sozialen und intellektuellen Kontext sowie die Bedeutung ihrer Forschungskooperationen sichtbar. Dr. Sabine Bollig ist Professorin für Sozialpädagogik mit dem Schwerpunkt Pädagogische Institutionenforschung an der Universität Trier. Sie forscht und lehrt zu Fragen der gesellschaftlichen und professionellen Formierung von Kindheit, Jugend und Familie sowie zu Kindern als Akteuren in kindheitspädagogischen Feldern. Friederike Schmidt, Dr. phil., ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der AG 1 Allgemeine Erziehungswissenschaft der Universität Bielefeld. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind: Historisch-pädagogische Anthropologie, Theorien der Erziehung und Bildung, Differenzkonstruktionen, Praxeologie pädagogischer Perzeption, Rekonstruktive Sozialforschung.



