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Description
Klassischerweise ist Ironie als eine Haltung zum Wissen oder als eine rhetorische Figur bekannt, die augenzwinkernd kommuniziert. Ausgehend von der Alltäglichkeit von Ironie in pädagogischen Kontexten fragt dieses Buch nach den sozialen Funktionen des Ironisierens. Im Lichte subjektivierungs- und interaktionsbezogener Theorien sowie empirischer Beispiele wird Ironie als ein Sprechen analysiert, das über das Spiel mit Bedeutungen Aufmerksamkeiten lenkt, Personen exponiert und bestimmte Antwortmöglichkeiten eröffnet bzw. verschließt. Zwischen-Reden stellt dabei die sozialen Dimensionen des Ironisierens heraus, wenn die wechselseitige Angewiesenheit und Verbundenheit zwischen den Beteiligten bearbeitet wird. Anne Otzen ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachbereich Allgemeine Erziehungswissenschaft mit Schwerpunkt Bildungstheorie an der Universität Bremen.



