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Description
Den Wohlfahrtsverbänden Caritas und Diakonie wird im Zuge der Diskurse um die Ökonomisierung des Wohlfahrtssektors zunehmend abgesprochen, über einen christlichen Kern in ihrer Arbeit zu verfügen. Dies betrifft insbesondere die Ebene ihrer Fachkräfte. Zeitgleich werden innerhalb der Verbände und ihrer theologischen Bezugsdisziplinen selbst verstärkt Debatten sowie empirische und praktische Auseinandersetzungen um einen solchen Kern in der Arbeit ihrer vielzähligen Beschäftigten sichtbar. Der vorliegende Band rekonstruiert auf Grundlage eines praxeologischen Zugangs die Wertorientierungen von Caritas- und Diakonie-Fachkräften und geht der Frage nach, inwiefern sich dort christliche Bezüge herausarbeiten lassen. Senka Karic, Dr. phil., hat die Vertretung der Professur Erziehung und Bildung in der Migrationsgesellschaft an der Universität Osnabrück inne. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind: Soziale Arbeit und Religionen, Internationalisierung und Transnationalität in der Kinder- und Jugendhilfe, Postmigrantische Perspektiven sowie qualitative Sozialforschung. »Der vorliegende Band bemüht sich um die wissenschaftliche Einordnung des bislang zu wenig beachteten Themas religiöser bzw. dann auch 'normativer' Werteinstellungen von Mitarbeitenden. Die in der Auswertung der Interviews erfolgte Typologisierung von Werteinstellungen enthält Hinweise auf eine notwendige Wirkungsforschung von curricularen Ausbildungsinhalten in Studiengän-gen. Im Endeffekt zeigt die Arbeit den ernüchternden Tatbestand einer Wirkungslosigkeit der bisherigen Bemühungen der konfessionellen Wohlfahrtspflege um die Schärfung des christlichen Profils bei Mitarbeitenden der letzten 20 Jahre.« Prof. Dr. Ralf Hoburg, socialnet, 22.12.2025



