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Description
(Text)
Innerhalb des Heiligen Römischen Reiches bildeten die böhmischen Länder eine Einheit, die sich nicht zuletzt auf kulturellem Gebiet ausprägte. Die vorliegende Studie untersucht den Beitrag, den die Philosophie für die Schaffung dieser Einheit beanspruchen kann. Sie führt die Darstellung der Böhmischen Barockphilosophie bis an das Ende der Regierungszeit Kaiser Josefs II. im Jahr 1790 - als sich die Rezeption der europäischen Aufklärung manifestierte - weiter und zeigt, dass besonders im Prag des 17. Jahrhunderts ein bedeutendes Zentrum philosophischen Denkens entstanden war. - Die historisch-systematische Konzeption des Bandes richtet sich sowohl an Fachphilosophen als auch an kulturhistorisch interessierte Leser.
(Review)
»Die hier nur in den wichtigsten Vertretern und groben Strichen gezeichnete Darstellung wird von Vf. in einer bewundernswerten Quellenkenntnis - Ergebnis einer lebenslangen Forschertätigkeit - unter Einbeziehung der gelehrten Diskussion entfaltet, ohne sich ins Detail zu verlieren. [...] Wie Comenius im Orbis pictus den Schüler an der Hand nimmt und durch die große Welt führt, so führt Vf. den interessierten Leser durch den auf den ersten Blick verworrenen und manchmal in den Theorien bizarren Mikrokosmos der Philosophie der frühen Neuzeit in den böhmischen Ländern. Er leistet damit, gerade aus tschechischer Perspektive, einen wichtigen Beitrag zum Transfer böhmischer Geistesgeschichte in einen europäischen Kontext.« Ulrich G. Leinsle, Studia Neo-Aristotelica »Ein zentrales Werk zur europäischen Philosophie der Frühen Neuzeit!« W.K., ABDOS-Mitteilungen »Die hier nur in den wichtigsten Vertretern und groben Strichen gezeichnete Darstellung wird vom Verfasser in einer bewundernswerten Quellenkenntnis - Ergebnis einer lebenslangen Forschertätigkeit - unter Einbeziehung der gelehrten Diskussion entfaltet, ohne sich ins Detail zu verlieren. Der Band wird zudem durch Personen- und Sachregister erschlossen. Wie Comenius im Orbis pictus den Schüler an der Hand nimmt und durch die große Welt führt, so führt Sousedík den interessierten Leser durch den auf den ersten Blick verworrenen und manchmal im Theoriebestand bizarren Mikrokosmos der Philosophie der frühen Neuzeit in den böhmischen Ländern. Er leistet damit, gerade aus tschechischer Perspektive, einen wichtigen Beitrag zum Transfer böhmischer Geistesgeschichte in einen europäischen Kontext.« Ulrich G. Leinsle, Early Science and Medicine
(Text)
Within the Holy Roman Empire, the Kingdom of Bohemia formed an entity which if nothing else was reflected in its culture. This study examines the contribution to the creation of this entity for which philosophy claims the credit. It continues the depiction of Bohemian Baroque philosophy up to the end of Emperor Joseph the Second's reign in 1790, when the reception of the European Enlightenment became manifest, and shows that a major center of philosophical thought had developed in the 17th century in Prague in particular.The historical and systematic approach taken by the work will appeal to professional philosophers and to those readers interested in cultural history.
(Review)
»Sousedík presents an excellent overwie of a niche of philosophical history hardly accessible through other sources. The German translation of his book will certainly make his work more widely accessible.« Wolfgang Grassl, Journal of the History of Philosophy »a book which offers a deeply researched and original overview of the regional history of philosophy, which harbours outstanding thinkers who are worth being reminded about.« Tomás Nejeschleba, Acta Comeniana



