Häutung : Lesarten des Marsyas-Mythos

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Häutung : Lesarten des Marsyas-Mythos

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  • 製本 Paperback:紙装版/ペーパーバック版
  • 言語 GER
  • 商品コード 9783770540143

Description

Im musikalischen Duell gegen den Lyraspieler Apoll ist der Flötenbläser Marsyas unterlegen. Der Sieger straft den Rivalen auf grausame Weise. An einem Baum gefesselt wird Marsyas die Haut abgezogen. Ovid hat den Vorgang in allen akustischen und optischen Details festgehalten. Der berühmteste Silen und sein schreckliches Ende durch den Gott der Weisheit haben die okzidentale Imagination von der Antike bis zur Moderne immer heftig bewegt. Denn es stand mehr auf dem Spiel als ein Kräftemessen zwischen Flussgott und Lichtgott, mehr als die Macht über das Ohr. Das Duell war ein Agon um die Ordnung der Welt. Der gespaltene intellektuelle Kosmos der Griechen, die Sphäre des Dionysos und die Sphäre Apolls, bilden die Matrix weiterer Unterschiede: wilde und gesittete Kunst; Osten und Westen; Barbarentum und Zivilisation. Solche Differenzen sind auch heute noch fundamental, sie liefern noch immer Kriegs- und Foltergründe. Dieser Band versammelt Beiträge aus verschiedenen Disziplinen. Sie wollen sichtbar machen, wie ernst dieser Mythos die Kunst nimmt, da er sie im Schnittfeld zwischen tremendum und faszinosum immer wieder auftauchen und verschwinden lässt. Aus dem Inhalt SUSANNE MUTH Warten auf Marsyas. Als die Griechen die Gewalt am Unterlegenen entdeckten LUCA GIULIANI Marsyas als Märtyrer? Zur Parteinahme des Betrachters bei antiken Darstellungen von Gewalt WOLFGANG PIRCHER Die Haut des Kriegers MARTIN VOGEL Der Schlauch des Marsyas JEAN STAROBINSKI Diese Entscheidung ist eine Sache von Leben und Tod. Auswählen, wiederherstellen, deuten: Die drei historischen Wurzeln der Kritik LUTZ ELLRICH Gewalt und Wahrheit DANIELA BOHDE Die Schindung des Marsyas in der Malerei des Cinquecento - Die Metaphorisierung eines Gewaltaktes DAVID WELLBERY Kunst und Agon. Eine Grundfigur ästhetischer Reflexion THOMAS ZAUNSCHIRM Marsyas und die Musik der Bilder BERND STIEGLER "Sauve qui peut la peau". Marsyas und die Photographie CLAUDIA BENTHIEN "The big strip tease". Selbstschindung und Kreativität in Sylvia Plaths Gedicht Lady Lazarus MANFRED SCHNEIDER The Management of Pain: Nietzsche und Heiner Müller CLAUDIA LIEBRAND Robbie Williams Meets Marsyas. Popkulturelle Variationen des Mythos GERT THEILE Unter der Haut des Pfauns - Franz Fühmann und Thomas Brasch URSULA RENNER Marsyas - Eine Zeitschrift des Expressionismus Ursula Renner, geb. 1951, Studium der Germanistik, Anglistik, Philosophie und Kunstgeschichte, 1. und 2. Staatsexamen, Promotion 1979, Visiting Assistant Professor in den USA, Habilitation 1995, Privatdozentin an der Universität Freiburg. 1998/99 Visiting Fellow am Internationalen Forschungszentrum Kulturwissenschaften in Wien. Veröffentlichungen insbesondere zur Jahrhundertwende und zur produktiven Rezeption bildender Kunst. Mitarbeit an der kritischen Hofmannsthal-Ausgabe und Mitherausgeberin des Hofmannsthal-Jahrbuches. Manfred Schneider, geboren 1944 in Gleiwitz, studierte in Freiburg Germanistik, Romanistik, Philosophie und lehrte in Freiburg, Essen und seit 1999 auf den Lehrstuhl 'Neugermanistik, Ästhetik und Medien' an der Ruhr-Universität Bochum.

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