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Description
(Short description)
Die Habilitationsschrift untersucht, ob und wie die Veränderungen des Arbeitsmarktes prekäre Beschäftigungsformen begünstigen. Am Beispiel der Körperpflegeberufe arbeitet der Autor Probleme und Strukturen heraus, die das Handwerk insgesamt betreffen.
(Text)
Die Habilitationsschrift untersucht, ob und wie Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt Berufsstrukturen so beeinflussen, dass vermehrt prekäre Beschäftigungsformen entstehen. Am Beispiel der Berufe Friseur/-in und Kosmetiker/-in betrachtet der Autor die Genese der Körperpflegeberufe, ihre gesellschaftliche und soziale Verankerung, die aktuelle Ausbildungsordnung und -organisation sowie die Lebenssituationen der Beschäftigten. Ergebnis der berufswissenschaftlichen Forschungsarbeit ist, dass die Innungen und Fachverbände zu wenig auf die veränderten Arbeitssituationen eingehen. Vielmehr orientieren die Berufsverbände ihre Politik an traditionellen Handwerksstrukturen, was im Widerspruch zur Arbeits- und Lebenssituation der meisten Beschäftigten steht. Dieses Fazit steht exemplarisch für das gesamte Handwerk, das besonders an den Veränderungen des Arbeitsmarktes, dem demografischen Wandel und dem Fachkräftemangel leidet.
(Text)
(Table of content)
.1 Didaktische und berufswissenschaftliche Vorüberlegungen7.2 Analyse von Fachkundebüchern7.3 Zusammenfassung8. Berufs- und Studienwahl "Körperpflege" 8.1. Exkurs: Berufswahltheorien8.2 Wunschberufe Friseur/-in und Kosmetiker/-in8.3 Studium in der Körperpflege 8.4 Zusammenfassung der Ergebnisse zur Berufs- und Studienwahl 9. Beschäftigungssituation in den Berufen Friseur/-in und Kosmetiker/-in 9.19.2 Arbeitslosigkeit 9.4 Moderne Beschäftigungsformen und Teilzeitbeschäftigung 9.5 Berufliche Belastungen und gesundheitliche Risiken 9.6 Einzelfallstudien: Lebenslagen von Friseuren/-innen und Kosmetikern/-innen9.7 Zusammenfassung der Einzelfallstudien10. Zusammenfassung und Fazit: Modernisierung des Handwerks und seines Berufsideals11. Literatur 12. Abbildungsverzeichnis
(Text)
The post-doctoral thesis examines if and how changes to the job market influence occupational structures, creating increasing numbers of precarious forms of employment. The author uses the occupation examples hairdresser and beautician to examine the genesis of beauty care professions, their societal and social positioning, the current training regulations and organisation and the life situation of employed professionals. The vocational research results show that guilds and trade associations show too little interest in changed work situations. Instead, trade associations align their policies with traditional trade structures, which poses a direct conflict with the work and life situations of most of these professionals. This conclusion is exemplary for the entire trade, which suffers in particular due to the changes in the job market, demographic change and the lack of skilled workers.



