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Description
Die Studie eröffnet neue Perspektiven auf die Rechtsstellung der deutschen Bauern im 18. Jahrhundert, indem sie zeigt, wie und warum Justus H. Böhmer trotz der auch von ihm anerkannten natürlichen Freiheit aller Menschen eine umfassende Unfreiheit der deutschen Bauernschaft begründete. Sie analysiert seine Argumentation im Spannungsfeld von Naturrecht, ius civile sowie adligen Machtinteressen und legt offen, weshalb er gerade das ius civile zur Erfassung des bäuerlichen status entschieden zurückwies. Zudem untersucht sie die konkreten Rechtsfolgen der bäuerlichen Unfreiheit und ordnet Böhmers Ansatz in die sozialen Umbrüche des späten Alten Reiches ein. Die Arbeit verbindet so rechtshistorische Analyse mit naturrechtlicher Ideengeschichte.



