Description
Der Tod einer natürlichen Person markiert im Recht eine zeitliche Zäsur für die Einflussnahme auf den Rechtsverkehr. Zugleich eröffnen Instrumente wie die Testamentsvollstreckung sowie trans- und postmortale Vollmachten Möglichkeiten, eine begrenzte Fortwirkung des Willens über den Tod hinaus durch Dritte sicherzustellen. Die Dissertation untersucht systematisch das Verhältnis dieser Gestaltungsinstrumente zueinander, arbeitet ihre dogmatischen Grundlagen heraus und zeigt Überschneidungen, Abgrenzungen sowie praktische Konfliktlagen auf. Ziel ist eine präzisierte Einordnung ihrer jeweiligen Funktionen und Wirkungsgrenzen.



