Description
Die Debatte über die Digitalisierung im Kontext eines immer umfangreicheren Parteivortrags gibt Anlass dazu, die dogmatischen Grundlagen des schriftsätzlichen Vortrags anhand des geltenden Verfahrensrechts und dessen Ausformung durch die höchstrichterliche Rechtsprechung einer grundsätzlichen kritischen Analyse zu unterziehen. Im Fokus stehen dabei die rechtlichen Anforderungen an den schriftsätzlichen Vortrag sowie die diesbezüglich gebotene und dogmatisch entsprechend auszugestaltende Verantwortungsverteilung zwischen Parteien und Gericht unter Zugrundelegung des Beibringungsgrundsatzes bzw. im Lichte des rechtlichen Gehörs. Dabei wird auch nach Ursachen für den erhöhten Schriftsatzumfang gesucht und Korrekturbedarf aufgezeigt.



