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Description
In der Byzantinischen Kunst können Dichter als bildliche Repräsentanten, ja Personifikationen des Kirchengesangs verstanden werden. Besonders jene unter ihnen, die zugleich als Theologen und Asketen hohes Ansehen in der Kirche genossen, treten häufig gemeinsam als Chor auf. Auffallend oft stehen diese Darstellungen in sepulkralem Zusammenhang - in der Nähe von Gräbern oder in Denkmälern, die dem Gedenken an Verstorbene gewidmet sind. Dabei treten sie nicht nur als Totensänger auf, sondern als Zeugen der Rechtgläubigkeit, der kirchlichen Integrität und der geistigen Bildung des Verstorbenen. Mitunter ahmen ihre Figuren sogar die Darstellungen von Evangelisten nach und nehmen deren Platz im Kirchenraum ein. Zugleich führen sie den Betrachter in die Heilsgeschichte ein und schlagen eine Brücke zwischen dem Irdischen und dem Jenseits. Diese Erkenntnisse zieht die Autorin aus der Untersuchung von über einem Dutzend byzantinischer Monumente. Vorangestellt wird ein Überblick über die byzantinische Hymnographie und eine Vorstellung der Dichter selbst.



