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Description
Für mittelalterliche Literatur 'um 1200' ist, so die These dieses Buches, Gleichzeitigkeit ein (struktursemantischer) Sonderfall. Der Fokus auf Synchronisierungstechniken wird zum Schlüssel für intrikate Verschränkungen von Immanenz und Transzendenz, von Zeit und Ewigkeit, die in vier Analysekapiteln, in jeweils anderen komparatistischen Textkonstellationen untersucht werden: zur Alexius- und Gregoriusvita, zu den heilsgeschichtlichen Erzählungen Konrads von Fußesbrunnen und Konrads von Heimesfurt, zu Chrétiens und Hartmanns 'Erec' sowie zu Wolframs Doppelroman 'Parzival'. In den Blick rücken Fragen nach den Funktionen narrativer Zeitlichkeit, nach den kulturellen Bedingungen ihrer Möglichkeit, nach den Bedeutungen, die sie in ihren verschiedensten Facetten transportiert. Die Studie antwortet damit auf das Desiderat einer konsequent historisch angelegten narratologischen Untersuchung von Zeitlichkeit, die kulturhistorisch spezifische Semantiken berücksichtigt.



