Für den Arsch (1. Auflage, Überarbeitete Ausgabe. 2026. 176 S.)

個数:

Für den Arsch (1. Auflage, Überarbeitete Ausgabe. 2026. 176 S.)

  • 在庫がございません。海外の書籍取次会社を通じて出版社等からお取り寄せいたします。
    通常6~9週間ほどで発送の見込みですが、商品によってはさらに時間がかかることもございます。
    重要ご説明事項
    1. 納期遅延や、ご入手不能となる場合がございます。
    2. 複数冊ご注文の場合は、ご注文数量が揃ってからまとめて発送いたします。
    3. 美品のご指定は承りかねます。

    ●3Dセキュア導入とクレジットカードによるお支払いについて
  • 【入荷遅延について】
    世界情勢の影響により、海外からお取り寄せとなる洋書・洋古書の入荷が、表示している標準的な納期よりも遅延する場合がございます。
    おそれいりますが、あらかじめご了承くださいますようお願い申し上げます。
  • ◆画像の表紙や帯等は実物とは異なる場合があります。
  • ◆ウェブストアでの洋書販売価格は、弊社店舗等での販売価格とは異なります。
    また、洋書販売価格は、ご注文確定時点での日本円価格となります。
    ご注文確定後に、同じ洋書の販売価格が変動しても、それは反映されません。
  • 製本 Paperback:紙装版/ペーパーバック版
  • 商品コード 9783751890212

Description


(Text)

Christian Maurels Essay, der 1973 zunächst anonym in der Zeitschrift Recherches erschienen, und lange dem Queertheoretiker Guy Hocquenghem zugeschrieben wurde, kreist um eine Frage, die vom Standpunkt einer auf rechtliche Anerkennung und Respektabilität verpflichteten Schwulen- und Lesbenbewegung skandalös erscheint: Welche subjektive, soziale und politische Bedeutung hat die libidinöse Besetzung des Anus?

Maurel erinnert daran, dass eine queere Kritik nicht ohne Bezugnahme auf das »Perverse« der Sexualität auskommen kann. Quellen dieses im Anschluss an 1968 entstandenen Denkens sind neben den Arbeiten Hocquenghems die Psychoanalyse-Kritik von Gilles Deleuze und Félix Guattari sowie die politische Arbeit innerhalb der Front homosexuel d'action révolutionnaire (FHAR). Maurels Position erweist sich als Alternative zu einem performativen Identitätsverständnis und stellt im Kontext des Aktivismus der 70er Jahre postkoloniale Fragen, etwa zum Verhältnis von Europäern und »Arabern«.

Die von Guattari herausgegebene Ausgabe von Recherches wurde unmittelbar nach ihrer Veröffentlichung verboten, die Auflage vernichtet. Ein Nachdruck erfolgte 1978, eine deutsche Ausgabe erschien 1980. Maurels Text in einer neuen Übersetzung von Tobias Haberkorn wird begleitet von einem Essay von Peter Rehberg. Die Neuauflage ist erweitert um ein Vorwort von Antoine Idier, der die theoretisch und politisch konfliktreichen Beziehung zwischen Maurel und Hocquenghem diskutiert und so neue Akzente in der Diskussion früher französischer Queer Theory setzt.

(Author portrait)

Christian Maurel (1931-2011) war politisch und publizistisch im Umfeld der FHAR (Front homosexuel d'action révolutionnaire) tätig, hat er seit den 1960er Jahren als Journalist u.a. für den Nouvel Observateur gearbeitet. Neben Gedichten hat er auch eine Reihe von Büchern veröffentlicht. Sein Beitrag zur Vorgeschichte von Queer Theory bleibt vermutlich "Les culs énergumènes".

Tobias Haberkorn ist Journalist, Übersetzer und Autor.

Peter Rehberg ist Archiv- und Sammlungsleiter im Schwulen Museum Berlin.

最近チェックした商品