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Description
»Natur« ist ein vielschichtiger und schillernder Begriff, der in der deutschen Geschichte überraschende Wandlungen durchlief. Von Hildegard von Bingens Konzept der »Grünkraft« bis zur Anti-Atomkraft-Bewegung der 1970er-Jahre: Im Spannungsfeld von Glaube, Biologie und Macht haben Regierungen sowie unterschiedlichste politische und religiöse Bewegungen ihren je eigenen Naturbegriff definiert und für sich beansprucht. Natur und deutsche Geschichte zeigt Umbrüche und Verschiebungen in den Naturvorstellungen aus 800 Jahren. Anhand von beispielhaften Ereignissen aus der Zeit des Mittelalters und der Frühen Neuzeit, der Zeit der Industrialisierung, des Nationalsozialismus sowie des geteilten Deutschlands wird Geschichte in Geschichten erzählt, gerahmt von Gesprächen mit herausragenden Historikern. Jede historische Epoche wird mit einem Tier oder einer Pflanze eingeleitet: vom Wolf und Beluga-Wal über die Eiche, die Kartoffel und das Usambaraveilchen bis zur Burgunder-Traube. Historische Rezepte spiegeln die Bedeutung von Lebensmitteln und Essgewohnheiten wider.
Ein reich illustrierter Bildband, der die kontrastreichen Transformationen von Naturvorstellungen in der deutschen Geschichte vom Mittelalter bis in die 1970er-Jahre anhand ausgewählter Stationen anschaulich macht.
Julia Voss, 1974 geboren, war Leiterin des Kunstressorts und stellvertretende Leiterin des Feuilletons der FAZ. Seit 2015 ist sie Honorarprofessorin am Institut für Philosophie und Kunstwissenschaft der Leuphana Universität Lüneburg und seit 2021 wissenschaftliche Mitarbeiterin im Präsidium des Deutschen Historischen Museums in Berlin, wo sie die Ausstellung Natur und deutsche Geschichte. Glaube - Biologie - Macht kuratiert.
Raphael Gross, 1966 geboren, ist Präsident des Deutschen Historischen Museums in Berlin. Bis 2015 war er Direktor des Leo Baeck Institute London sowie des Jüdischen Museums und des Fritz Bauer Instituts in Frankfurt am Main.
Raphael Gross, 1966 geboren, ist Präsident des Deutschen Historischen Museums in Berlin. Bis 2015 war er Direktor des Leo Baeck Institute London sowie des Jüdischen Museums und des Fritz Bauer Instituts in Frankfurt am Main.
Judith Schalansky, 1980 in Greifswald geboren, studierte Kunstgeschichte und Kommunikationsdesign und lebt als freie Schriftstellerin und Buchgestalterin in Berlin. Sowohl ihr Atlas der abgelegenen Inseln als auch ihr Bildungsroman Der Hals der Giraffe wurden von der Stiftung Buchkunst zum »Schönsten deutschen Buch« gekürt. Für ihr Verzeichnis einiger Verluste erhielt sie 2018 den Wilhelm-Raabe-Preis. Seit dem Frühjahr 2013 gibt sie die Reihe Naturkunden heraus.
»Eine sinnliche Ebene, die das Buch bietet, und die uns fühlen lässt, wie sich der Blick auf Natur in der Kunst, Wissenschaft, Alltagskultur über die Jahrhunderte verändert hat.« - Susanne Billig, Deutschlandfunk Kultur Susanne Billig Deutschlandfunk Kultur 20260102


