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Description
Das Erzbergwerk Rammelsberg in Goslar war im Zweiten Weltkrieg ein wichtiger Teil der nationalsozialistischen Rüstungswirtschaft. Seit Kriegsbeginn mangelte es an Bergleuten, weil diese zur Wehrmacht eingezogen wurden. Deshalb mussten über 600 Zwangsarbeiter vorwiegend unter Tage schwere körperliche Arbeit leisten. Beengte Wohnräume, Hunger, Misshandlungen und harte Strafen bestimmten ihr Leben. Die Zwangsarbeiter aus Osteuropa waren in einem separaten Barackenlager untergebracht. Das Buch stellt die Ergebnisse eines archäologisch-historischen Forschungsprojektes zum Aufbau und der Einrichtung des Lagers, zum Leben, Wohnen und Arbeiten der Zwangsarbeiter und zu den Tätern in der Verwaltung des Bergwerks vor.https://d-nb.info/1378387953 Vorwort1. Einleitung und Untersuchungsansatz2. Theorie, Methoden und Fragestellungen3. Zwangsarbeit im Harz und am Erzbergwerk Rammelsberg4. Die nationalsozialistische Verwaltung der Arbeit unter Zwang5. Die staatliche Wirtschaftspolitik und das Erzbergwerk Rammelsberg6. Die ökonomische Bedeutung der Zwangsarbeit am Erzbergwerk Rammelsberg7. "Zweckmäßige Einsatz": Die Arbeitsplätze der Zwangsarbeiter:innen8. Die Lagerstandorte9. Das Lagerleben: Die Wohn- und Lebensbedingungen der Zwangsarbeiter:innen10. Die Täter in der Verwaltung der Unterharzer Berg- und Hüttenwerke und des Erzbergwerks Rammelsberg11. Archäologische Untersuchungen: Das Männerlager12. Archäologische Untersuchungen: Das Frauenlager13. Schlussbemerkungen14. AnhangArchivalien / Literatur / Abkürzungen / Autorin und Autoren Dr. Johannes Großewinkelmann, geboren 1960, ist Historiker und Geschäftsführer des Weltkulturerbes Rammelsberg und Direktor der Stiftung Welterbe im Harz. Dr. Katharina Malek-Custodis, geboren 1976, ist Archäologin und Leiterin der Archäologischen Denkmalpflege im Brandenburgischen Landesamt für Denkmalpflege. Georg Drechsler leitet die Arbeitsstelle Montanarchäologie des Niedersächsischen Landesamtes für Denkmalpflege. Bernd Wehrenpfennig (verstorben) war Historiker und hat insbesondere zu sowjetischen Kriegsgefangenen-Arbeitslagern im Zweiten Weltkrieg geforscht. Johann Custodis ist Wirtschaftshistoriker und arbeitet in der Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel, Stiftung Niedersächsische Gedenkstätten.



