Verlag für Regionalgeschichte : Das Sozialwerk Stukenbrock : Impulse für Forschung und Musealisierung (Schriften des Landeskirchlichen Archivs der Evangelischen Kirche von Westfalen)

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Verlag für Regionalgeschichte : Das Sozialwerk Stukenbrock : Impulse für Forschung und Musealisierung (Schriften des Landeskirchlichen Archivs der Evangelischen Kirche von Westfalen)

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  • 製本 Paperback:紙装版/ペーパーバック版
  • 商品コード 9783739512556

Description

Unter dem Namen »Sozialwerk Stukenbrock« wurde 1948 in Stukenbrock-Senne ein Lager für Flüchtlinge und Vertriebene eingerichtet. Das dafür genutzte Gelände war zuvor Kriegsgefangenenlager der Wehrmacht und anschließend Internierungslager der britischen Militärregierung gewesen. Neben dem Sozialministerium des Landes Nordrhein-Westfalen kümmerten sich vor Ort mehrere kirchliche und nichtkirchliche Wohlfahrtsverbände um besonders hilfsbedürftige Personen wie Alte, Kranke, alleinstehende Mütter und unbegleitete Jugendliche. Aus einer Notlage heraus gegründet bestand diese Einrichtung schließlich bis 1970 fort.Die Forschung zur Geschichte des Sozialwerks Stukenbrock steht noch am Anfang. Das Buch fasst erste Ergebnisse zusammen und geht auf Fragen der Musealisierung des Themas Flucht und Vertreibung an historisch vielschichtigen Orten ein.https://www.regionalgeschichte.de/detailview?no=1255 Geleitwort - 7Vorwort - 9Zur Geschichte des Sozialwerks StukenbrockWolfgang Günther: Einführung in die Geschichte des Sozialwerks Stukenbrock unter besonderer Berücksichtigung der Entstehungsgeschichte des Lagers - 11Oliver Nickel: Bauliche Überreste des Sozialwerks Stukenbrock (1941-2019) - 23Wolfgang Günther: Die Bedeutung der Konfession im Sozialwerk Stukenbrock am Beispiel Schule - 39Frank Stückemann: »Es herrscht Einigkeit darüber, dass die soziale und geistliche Versorgung [...] nicht voneinander getrennt werden kann.« Personale und strukturelle Rahmenbedingungen der Evangelischen Seelsorge im Sozialwerk Stukenbrock 1948-1970 - 47Frank Stückemann: Die Anfänge des Evangelischen Hilfswerks im Sozialwerk Stukenbrock - 61Pia Winkler: Die Evangelische Kirche des Sozialwerks Stukenbrock und ihre Nutzung bis heute - 71Oliver Nickel: Die Gräber der Verstorbenen des Sozialwerks Stukenbrock auf dem katholischen St. Achatius Gemeindefriedhof - 81Überlegungen zur MusealisierungAndrea Kamp: Flucht und Vertreibung als historische Erfahrung und Gegenstand der Musealisierung - 91Angela Steinhardt: Zwischen Emotionen und Erinnerungskultur. Zur Musealisierung von Migrationsgeschichte im Grenzdurchgangslager Friedland - 105Thorsten Heese: Gewalt - Migration - Gedächtnis. Topografien der Erinnerung als Orte kollektiver Kommunikation - 115Kirsten John-Stucke: KZ, Vomi-Lager, DP-Camp, Flüchtlingslager. Anmerkungen zur Ausstellungskonzeption einer historischen Baracke in Wewelsburg - 125Jens Hecker: Zwischen Zäsur und Kontinuität. Überlegungen zum Ort des Sozialwerks Stukenbrock in einer Gedenkstättenkonzeption - 135Literatur- und Quellenverzeichnis - 153Autorinnen und Autoren - 163 Wolfgang Günther, Dipl.-Archivar (FH). 2018-2021 Leiter des Archivs der Evangelischen Kirche von Westfalen. Veröffentlichungen zur Kirchengeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts und zur Ortsgeschichte im Kreis Herford. Oliver Nickel ist Leiter der Gedenkstätte Stalag 326 (VI K) Senne. Veröffentlichungen (u.a.): Der Ehrenfriedhof sowjetischer Kriegstoter in Stukenbrock-Senne, 2010; Die Lebensgeschichte des Ferdinand Matuszek, 2014. Ulrike Pastoor war wissenschaftliche Mitarbeiterin der Gedenkstätte Stalag 326 (VI K) Senne. Die Geschichte des Sozialwerks Stukenbrock galt lange Zeit als unerforscht. Nun beleuchten neun Autoren verschiedene Aspekte des 1948 zunächst für besonders hilfsbedürftige Flüchtlinge und Vertriebene wie Kranke, Ältere oder alleinerziehende Mütter gegründeten Lagers. In den 50er und 60er Jahren fanden dann auch ganz andere Gruppen den Weg nach Stukenbrock-Senne; darunter Menschen, die nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs nach Paraguay emigriert waren. Das Sozialwerk griff auf die Infrastruktur zurück, die in den Jahren 1941 bis 1945 als Kriegsgefangenenlager der Wehrmacht gedient hatte und von 1946 bis 1947 von der britischen Militärregierung als Internierungslager für mutmaßliche NS-Kriegsverbrecher genutzt worden war. Genutzt wurde das 1970 geschlossene Sozialwerk in den 22 Jahren seines Bestehens von gleich fünf Wohlfahrtsverbänden: Caritas, Evangelisches Hilfswerk, DRK, AWO und Westfälischer Blindenverein. Dirk Heidemann, in: Westfalen-Blatt, 1.8.2020, Schloss Holte-Stukenbrock Russlanddeutsche aus Paraguay hat das Sozialwerk Stukenbrock beherbergt, auch polnische Zwangsarbeiter mit deutschen Wurzeln und Flüchtlingskinder aus dem Ruhrgebiet. Der Öffentlichkeit weitgehend unbekannte Details finden sich in einem neuen Buch. Sein Ziel: Die Grundlagen dafür schaffen, dass die Geschichte des Sozialwerks in die neue Ausstellung der Gedenkstätte eingearbeitet werden kann. Die Historie des Geländes ist einmalig: Lager für (überwiegend) sowjetische Kriegsgefangene, britisches Internierungslager für Nazis, Aufnahmeeinrichtung für Vertriebene und Flüchtlinge. Wie man das in einem Museum abbilden kann und sollte, damit beschäftigen sich einige Autoren, die bereits Ausstellungen zum Thema »Flucht und Vertreibung« kuratiert haben. Das Sozialwerk Stukenbrock existierte von 1948 bis 1970, und dieser lange Zeitraum stellt für die Historiker eine Herausforderung dar, zumal die Quellenlage dürftig ist. Aber es gibt Zeitzeugen, die helfen. 150.000 Menschen sollen im Sozialwerk untergebracht worden sein, manche nur für Tage, andere für 20 Jahre. Sabine Kubendorff, in: Neue Westfälische, 1.8.2020, Schloss Holte-Stukenbrock

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