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Description
Das Zusammenleben in einer globalisierten Welt stellt ein Schlüsselproblem gegenwärtiger Gesellschaften dar. Mit der vielfältigen Verflechtung von Regionen, Ländern und Kontinenten gehen bis in die Gegenwart frappante Ungleichheiten und Widersprüche einher. Diese zeigen sich besonders deutlich in den Beziehungen des sogenannten "globalen Südens" mit dem "globalen Norden". Die im Band versammelten Quellen tragen dazu bei, die Transformation des diskreditierten Zivilisierungsgedankens in das vermeintlich wertfreie Konzept der "Entwicklung" nach 1945 historisch fundiert zu reflektieren. An konkreten Beispielen werden Visionen und Verwerfungen für den Geschichtsunterricht verfügbar gemacht. Einleitung1. Begriffe, Konzepte, Debatten1.1 "Dritte Welt" und "globaler Süden"1.2 "Entwicklung"2. Der globale Süden als politischer Akteur2.1 Die Bewegung der Blockfreien Staaten2.2 Wirtschaftspolitische Akteurschaft des globalen Südens2.3 Organisation der Afrikanischen Einheit (OAU)/Afrikanische Union (AU)2.4 Süd-Süd-Beziehungen: Der kubanische Internationalismus in Angola3. Nord-Süd-Beziehungen als Entwicklungszusammenarbeit3.1 Multilaterale Entwicklungszusammenarbeit: Ansätze, Akteure, Debatten3.2 Deutsche Entwicklungspolitik3.3 Bildung für den globalen Süden4. Kirchen, Zivilgesellschaft und Privatwirtschaft in den Nord-Süd-Beziehungen4.1 Kirche, Theologie, Mission4.2 Die "Dritte-Welt-Bewegung"4.3 Multinationale Großkonzerne im globalen Süden5. Erinnerungskämpfe und Erinnerungspolitik5.1 Erinnern, Wiedergutmachen, Versöhnen und Restituieren5.2 Algerien und Frankreich5.3 Deutschland und Namibia



