Des Menschen Wolf : Wie die Herrschaft der Geldökonomie unser Leben zerstört und was wir dagegen tun können (2013. 188 S. 20.8 cm)

個数:

Des Menschen Wolf : Wie die Herrschaft der Geldökonomie unser Leben zerstört und was wir dagegen tun können (2013. 188 S. 20.8 cm)

  • 在庫がございません。海外の書籍取次会社を通じて出版社等からお取り寄せいたします。
    通常6~9週間ほどで発送の見込みですが、商品によってはさらに時間がかかることもございます。
    重要ご説明事項
    1. 納期遅延や、ご入手不能となる場合がございます。
    2. 複数冊ご注文の場合は、ご注文数量が揃ってからまとめて発送いたします。
    3. 美品のご指定は承りかねます。

    ●3Dセキュア導入とクレジットカードによるお支払いについて
  • 【入荷遅延について】
    世界情勢の影響により、海外からお取り寄せとなる洋書・洋古書の入荷が、表示している標準的な納期よりも遅延する場合がございます。
    おそれいりますが、あらかじめご了承くださいますようお願い申し上げます。
  • ◆画像の表紙や帯等は実物とは異なる場合があります。
  • ◆ウェブストアでの洋書販売価格は、弊社店舗等での販売価格とは異なります。
    また、洋書販売価格は、ご注文確定時点での日本円価格となります。
    ご注文確定後に、同じ洋書の販売価格が変動しても、それは反映されません。
  • 製本 Paperback:紙装版/ペーパーバック版
  • 商品コード 9783731610519

Description


(Text)
Kapitalismuskritik ist wieder salonfähig geworden. Ob es die Heuschrecken-Hedgefonds sind, die Top-Manager der großen Konzerne mit zweistelligen Millionengehältern oder die Investmentbanker mit ihren Hochleistungsrechnern. Sie sind beinahe täglich im Visier der medialen Kritik oder der Party-Smalltalks: als geldgeil, gierig und geizig.Unberechtigt ist diese Kritik nicht. Aber für viele von uns sind immer nur die anderen schuld. Dabei sind die "Kritiker der Elche", wenn auch meist in deutlich kleinerem Umfang, genau besehen "selber welche". Wir alle, Arbeitgeber wie Arbeitnehmer, Unternehmer wie Konsumenten, Politiker und Bürger, handeln oft genau wie diejenigen, die wir so gern kritisieren. Der fiktive Homo Oeconomicus, der Wirtschaftsmensch, den die Ökonomie sich ausgedacht hat, um damit wirtschaftliches Handeln vermeintlich besser erklären zu können, ist längst in uns Realität geworden: Wir haben gelernt, eindimensional geldorientiertes Handeln als Gebot wirtschaftlicher Vernunft zu begreifen. Überall hat der geldgesteuerte Marktmechanismus Platz gegriffen. Auch das Primat der an sachlichen Zielen orientierten Politik verliert zunehmend an Geltung.Dabei ist es genau dieser Handlungstypus, der die zahlreichen externen Effekte mit sich bringt, die wir berechtigterweise beklagen: soziale Disparitäten innerhalb und zwischen verschiedenen Ländern, übermäßiger Ressourcenverbrauch, Klimawandel, gesundheitliche Beeinträchtigungen am Arbeitsplatz, Kinderarbeit. Und wir selbst tragen durch unser tägliches Handeln dazu bei, dass diese Probleme nicht etwa gelöst werden, sondern sich immer weiter verschlimmern.Das vorliegende Buch hält dem Fleisch gewordenen Wirtschaftsmenschen den Spiegel vor. Es macht sein Handlungsmuster als irrational erkennbar, deckt die dabei in Kauf genommenen Kollateralschäden auf und belegt sie, wo immer möglich, statistisch. Und es entwickelt Alternativen. Denn es sind nicht die Zwänge des Marktes, die uns keine Wahl lassen, als nur aufs Geld zu schauen. Wir sind mit der Fähigkeit begabt, mehrdimensional zu denken. Wir können die verschiedenartigen Folgen unseres Tuns bedenken, bevor wir handeln. Wir müssen die Herrschaft der Geldökonomie beenden und dem Geld wieder den Status des nützlichen Helfers zuweisen. Nur dann können wir ein gutes Leben für möglichst viele Menschen erreichen.
(Author portrait)
Der HerausgeberProf. Dr. Jürgen Freimann lehrt Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, Fachgebiet Betriebliche Umweltpolitik, an der Universität Gesamthochschule Kassel.

最近チェックした商品