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Description
Umfassend und systematisch werden in diesem Werk die Grundlagen und Grenzen der wirtschaftlichen Betätigungsfreiheit von Arbeitnehmer:innen erörtert. Die Analyse reicht vom Verfassungsrecht und europäischen Primärrecht über das Arbeits- und Wettbewerbsrecht bis zum öffentlichen Dienstrecht. Die Zahl der Menschen, die mehrere Erwerbstätigkeiten nebeneinander ausüben, hat in den letzten Jahren in Österreich und Europa erheblich zugenommen. Damit stellt sich in rechtlicher Hinsicht die Frage, ob und inwieweit die Aufnahme einer weiteren Erwerbstätigkeit neben einer bereits ausgeübten Beschäftigung rechtlichen Schranken unterliegt. Darüber hinaus wechseln Arbeitnehmer:innen heute weitaus häufiger den Arbeitsplatz bzw Arbeitgeber:innen als früher, wodurch die Frage nach Zulässigkeit und Reichweite mobilitätshemmender Vereinbarungen (z. B. Konkurrenzklauseln) an praktischer Bedeutung gewinnt. Besondere Aktualität kommt diesen Themen wegen gesetzlicher Neuerungen im nationalen und europäischen Arbeits- und Wettbewerbsrecht zu.In diesem Werk werden die Grundlagen und Grenzen der wirtschaftlichen Betätigungsfreiheit von Arbeitnehmer:innen erstmals umfassend und systematisch erörtert. Die Analyse reicht vom Verfassungsrecht und europäischen Primärrecht über das Arbeits- und Wettbewerbsrecht bis zum öffentlichen Dienstrecht. Dabei zeigt sich, dass die derzeit verbreitete Praxis der Arbeitsvertragsgestaltung in einzelnen Punkten nicht (mehr) der geltenden Gesetzeslage entspricht. Thomas Pfalz ist seit 2018 am Institut für Rechtswissenschaften der Universität Klagenfurt im Bereich Arbeits- und Sozialrecht tätig. Seine aktuellen Forschungsschwerpunkte betreffen arbeitsrechtliche Implikationen der Erwerbsfreiheit, Haftungsfragen im Arbeitsverhältnis und die Arbeitslosenversicherung.



